Mittwoch, 26. März 2008

Kulturschock

Eine gut funktionierende glückliche Beziehung scheint mir momentan die schwierigste und anspruchsvollste Aufgabe zu sein, der/die man sich stellen kann. Sicher ist es auch mit das Erfüllendste, was man im Leben erreichen kann (vielleicht neben Kindern und einer Selbstverwirklichung im Beruf?), aber dass so viel geistige Arbeit und Beschäftigung mit einem selbst und den eigenen Wünschen, Vorstellungen, Idealen und Fehlern damit verbunden ist, dass hat einem damals keiner gesagt, als man als Teenie in seinem Bett lag und davon träumte, dass da endlich der Andere wäre, der der einen immer versteht, immer zu einem hält und mit dem zusammen man die Welt erobern kann, weil man ja schließlich genau die gleichen Träume und Wünsche hat. Runde 10 Jahre später sieht es eher so aus, als wäre k(aum)eine Beziehung so, wie man es sich damals erdacht hat und als wäre das ständige Ausbalancieren von Gegensätzen die Hauptcharakteristik des Zweiseins (vor allem, wenn sich einer der beiden Partner gar nicht so sicher ist, ob er zwei sein will). Verkompliziert wird das Ganze nicht nur durch den leidigen Fernbeziehungsstatus, sondern auch durch die anhängenden Familien und die kulturellen und mentalen Unterschiede des jeweiligen Umfelds. Käme man aus zwei verschiedenen Ethnien, Kontinenten, Universen, wenigstens Altersgruppen, würde man wahrscheinlich toleranter damit umgehen und Schwierigkeiten erwarten und gar nicht versuchen wollen, alle Unterschiede zu nivellieren. "Der is halt so, das liegt an seiner Kultur." Schwierig wird es aber, wenn man nur knappe 20 Kilometer voneinander entfernt aufgewachsen ist, altersmäßig nur 15 Monate auseinander liegt, dieselbe Schule besucht hat, die selben Filme und die selbe Musik mag, zu großen Teilen die Interessen des jeweils Anderen teilt und trotzdem immer wieder darauf gestoßen wird, dass Welten zwischen einem selbst und dem Partner liegen. Was tun? Hilfe!

Dienstag, 12. Februar 2008

Fuckable

Seit Wochen schleiche ich um dieses Stöckchen herum, dass mir aufgrund seiner Überschrift für meinen Erstblog als zu gewagt erschien - immerhin liest da die halbe Welt mit, die mich auch noch persönlich kennt. Aber hier, hier ist das gut :)
Also, von den Tellerdreher und LittleWombat mitgenommen...:

My 5 most fuckable VIPs:

1.

























Gott... äh... Johnny Depp ;) An dieser Stelle sei angemerkt, dass er schon seit etwa 12 Jahren mein Lieblingsschauspieler ist, was also überhaupt nix mit dem Fluch-der-Karibik-Hype zu tun hat. (Trotzdem ist Captain Jack Sparrows natürlich unvergleichlich)

2.














Diego Luna als Javier Suarez... Willst Du mich ins Bett kriegen? Zeig mir Dirty Dancing 2...

3.























Ethan Hawke... Zumindest damals, inzwischen ist er etwas älter und etwas less fuckable geworden...

4.
























Tom Everett Scott, im Style seiner Rolle Guy Patterson. Fragt mich nicht wie, aber ich habe mich damals tatsächlich in eine Figur aus einem Film verliebt, nicht in den Schauspieler ;)

5.
Da er hier wegen Totseins wohl leider ausfallen muss:














Steigt er hier auf in die Top 5:






















Und wen's interessiert, hier noch 2 Frauen, mit denen ich es mir vorstellen könnte:











































Sagt das Ganze jetzt irgendwas über mich aus? Wie findet ihr meine Auswahl? Und wen würdet ihr nehmen?

Mittwoch, 30. Januar 2008

Ansichten sind Ansichten ...

...und manchmal ist es an der Zeit boniertes zu überdenken, aber auch in dem, was man sich zur Maxime gesetzt hat nach Beweisen für das zu suchen, was man da vermeintlich als das Richtige lebt.

Folgende Zeilen wirft eine - man möge mir meine Menschenverachtung nachsehen - religiöse Fundamentalistin in die Weiten des web2.0, in dem ihre Plattform noch nicht angekommen ist ...
Vorsicht beim Betrachten der Quelle: AUGENKREBS ... man sollte sich nicht schwach und unbehaglich fühlen, wie ich heut morgen ...

Liebe Jugendliche!

Viele junge Leute reden immer nur ueber das eine: Sex, Sex, Sex! Natuerlich ist das ein total schmutziges Thema, und ich entschuldige mich auch echt total dafuer, dass wir das hier ansprechen!

Aber man kann ja nicht immer drum herum reden, Friends! Wir muessen der total beunruhigenden Wahrheit ins Auge sehen: Viele Gleichaltrige haben Sex. Das finde ich total uebel, weil, die koennen ja nicht verheiraten sein!

Ist es irgendwie von gestern, wenn ich jetzt sage: Nur in der Ehe kann man so Sachen tun? Nein, ich finde nicht. Einige von meinen besten Freundinnen erzaehlen mir jeden Montag, was sie an total schlimmen Sachen am Wochenende erlebt haben. Ich will das echt nicht hoeren, aber die machen das extra!


[Quelle:http://www.rasputin.de/CF/Jugend/liebe.html]

Ja, Sex ist schmutzig! Was wäre Sex, wenn er nicht immer auch ein Stück weit anrüchiges vorallem aber verborgenes und phantasievolles in sich tragen würde? Und Ja verdammt noch mal, es ist eine "total beunruhigende Wahrheit", dass es tatsächlich Jugendliche geben soll, die sich ihren Phantasien hingeben und sie leben, ich kann nur hoffen, dass sie sich zu schützen wissen... Kurz um: "von gestern" trifft es ganz gut!
Ein Fakt den mir auch Vertreter aus dem vermeintlich selben Lager, selbstredend ohne dem Fundamentalismus, bestätigen wollen. So geschehen in einem Interview von jetzt.de, Ableger der Süddeutschen Zeitung, mit der Theologin Regina Ammicht Quinn, ihres Zeichens Professorin für Ethik am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen. Der im folgenden Frage genannte Kontext erklärt sich aus "[...] der Vordergrund meiner Arbeit ist nicht Sexualität, sondern die Frage nach dem guten und gelingenden Leben."


SZ: Was hat eine solche Frage nach Sexualität mit der Bibel zu tun?

Ammicht Quinn: Wir müssen uns hier immer in Erinnerung rufen, dass im Neuen Testament viel von Liebe die Rede ist und wenig von Sexualität. Jesus gibt keine Auskunft über das, was wir heute seine Sexualmoral nennen: Es gibt kein Herrenwort über oder gegen Homosexualität, Masturbation, Prostitution, vorehelichen Geschlechtsverkehr und so weiter. Was wir erkennen, ist beispielsweise Jesu Distanz zu etablierten Lebensformen und seine Unbefangenheit gegenüber Frauen, auch gegenüber "unreinen" und "sündigen" Frauen. Zentral ist die biblische Haltung zur Körperlichkeit, die den Körper mit all seinen Bedürfnissen und Bedürftigkeiten nicht mit Misstrauen betrachtet, sondern als Ort der Heilszusage Gottes.


[Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/418487]

Wenn man sich der richtigen Lesart bedient, also unverschlossen und tolerant sowohl die Themen Religion und Christentum, als auch die Sexualität im Allgemeinen betrachten kann, so kommt man schnell zu dem, meiner Meinung nach, richtigen Schluß, dass Sexualität, heterogener und homogener, selbst egogener Art, solang sie als Quelle der Kraft und Energie für Weltverbessertum dient, vorehelich, ehelich und natürlich auch nachehelich gewollt und ausdrücklich gewünscht ist. Und so trete ich nun, selbst bekennender Christ, an euch, verehrte Leserschaft, mit der Bitte: Schöpft Energie - verbessert die Welt!

Montag, 21. Januar 2008

Sex mit der Ex (4)

Meine Güte ist das eine Leere hier. Ich finde das kann nicht so bleiben und ich plauder auch mal ein wenig aus dem Nähkästchen ;)

Ja, auch bei mir ist Sex mit der Ex schon (öfters) vorgekommen. Immer mit der selben um genau zu sein. Sie war meistens in einer Beziehung mit vorrangig schlechtem Sex, ich selbst war Single (bis auf 1x).

Ich weiß nicht ob das für meine Qualitäten als Liebhaber spricht *g*

Die meiste Zeit ging es wohl von mir aus. Ich liebe es zu verführen und sehe es liebend gerne wenn sich die Frau nach einem leichten Widerstand (Es soll zumindest danach aussehen...verstehe jemand die Frauen...) total hingeben.

Es ist schwierig das jetzt zu beschreiben um noch einigermaßen Jugendfrei zu blieben *fg* Ich muss sagen ich bin ein Brustfetischist. Ob klein oder groß ist dabei zweitrangig (obwohl ich ein C-Körbchen schon bevorzuge ;) ). Daher war dies auch meine erste "Angriffsfläche".

Wenn Ihr (ja Ihr männlichen Leser hier) mal ehrlich seid: Könnt Ihr einem tiefen Auschnitt bei einer Frau mit der Ihr jemals im Bett wart und guten Sex hattet widerstehen? Ich auch nicht!

Da ich weiss das sich diese Frau nicht durch die Gegend vögelt und immer verhütet kann ich auch Sachen tun die ich damals schon gerne tat und auch jetzt noch gerne mache. Jedoch nur bei Ihr. Stichwort: Oralverkehr ;)

Leider Gottes ist Sie Ihrem jetzigen Freund (mittlerweile) treu und ich liege auf dem trockenen. Ok, nicht ganz, aber das ist eine andere Geschichte die ich bald auch hier veröffentlichen werde.

Die Geschichte meines ersten ONS oder: "The worst sex I've ever had"

@dds
Sag mir bitte ob ich die nächste Geschichte zensieren muss oder "frei Schnauze" schreiben kann *hehe*

Donnerstag, 20. Dezember 2007

sex mit dem - sex mit der - EX (3)

Die Rahmenbedingungen haben wir geschaffen, die Frage nach dem Warum? wurde hinlänglich beantwortet, man ist sich einig ...

... ab hier kann ich euch nur wenig helfen, durchstöbert einfach diesen Blog - hier und da finden sich Hinweise für guten, erfüllten Sex und auch Warnungen vor diversen Dingen ...

enjoy the party ... und danach?

Mittwoch, 19. Dezember 2007

sex mit dem - sex mit der - EX (2)

Man trifft sich, zu einem gemeinsamen Kaffee, man redet, "was ist bei dir grad so los?" "achja, alles ganz gut, aber..." ... so könnte er sein, der Beginn von guten SmdE. Aber WARUM denn nun eigentlich?

Kommen wir auf die Gefühlsaussage von gestern zurück: das "Sex immer auch mit Gefühl verbunden ist" kann wohl nur der abstreiten, der an mechanischer Stocherei einen Gefallen findet. Also ja, weitläufig verbreitet und zum bestätigen geeignet gilt: Sex + Gefühl ist ne gute Sache. Aber die Gefühlsdefinition, die sollte geklärt sein, auch für weitere Abhandlungen über SmdE.

"Es muß nicht immer Liebe sein!" - nicht jedes Gefühl beim Sex und/oder darauf vorbereitende hat etwas mit Liebe zu tun. Es reichen Vertrauen, Gefallen, Anziehung - visuelle, sexuelle, what ever. So wieder zu finden in den folgenden Worten, als Antwort auf meine Frage an eine Frau nach dem Warum? : "weil man den anderen immer noch attraktiv findet, aber nicht mehr sein leben mit ihm teilen will"

Attraktivität, also die visuelle Hingezogenheit ist eines jener Sex-möglich-machenden Gefühle, da hat sie in meinen Augen vollkommen recht. Aber etwas anderes läßt es auch durchscheinen: Wenn man sich zu sehr auf die erfüllende Beziehung, die mit Liebe getränkte, von Romantik durchsetzte, bidirektionale Fusion konzentriert, hat man kaum Möglichkeit, Sex ohne Verpflichtung - und das ist, was SmdE im wesentlichen sein soll - einzulassen. Auch ein One-Night-Stand, eine amoröse Affäre oder andere, nicht lebensnotwendige, aber bespaßende Aktivitäten bauen darauf auf, das man Willigkeit ohne Verpflichtungen oder Forderungen zulassen kann. Kritiker sprechen von Abgebrühtheit - ich spreche von maximaler Chancenauswertung.

Ein weiterer Grund für SmdE liegt in den möglicherweise bereits gesammelten, gemeinsamen, sexuellen Erfahrungen. (Möglicherweise weil: ich habs auch mal anders durchgezogen, allerdings ging es da nicht nur um SmdE... aber das gehört hier nicht hin) Also das Wissen, von den Hot-Spots, über das Wie? und das ganze drum herum. Entspannter kann Sex eigentlich nur in einer Beziehung sein, aber auch nur, weil man dann irgendwann gemeinsam "zu Bett geht", "die Nachtruhe verbringt". Davon ist bei SmdE abzuraten ...

Drei mögliche Gründe sollt ihr sein ...

"Sich fallen lassen können ... Erholung" las ich in einem Forum zum Thema.

Dienstag, 18. Dezember 2007

sex mit dem - sex mit der - EX (1)

Immer wieder ein gern kokettiertes Thema wenn man erfährt, dass einer seinen Partner früherer Zeiten wieder getroffen hat. Manchmal löst diese, eigentlich ironisch gemeinte Spitze ein betroffenes Schweigen aus. Die dunkle Seite kann dann nur wissend nicken und mit einem verstehenden Lächeln ausdrücken, dass diese Situation nichts widernatürliches hat. Doch, und irgendwo mußte dann doch ein Schatten zu entdecken sein, kommt es aber immer auf die Art der Beziehung, der Trennung, des angestrebten Nebeneinanders danach und vorallem auf die Gemütsverfassung aller Beteiligten an. Nun soll es hier vorerst um die fundamentalen Rahmenbedingungen gehen. Ganz davon ab, dass sich Fremdficken nicht ziehmt, also SmdE nicht stattfinden wird, kann und vorallem sollte, wenn einer der möglichen Protagonisten bereits wieder in einer Monogamen-Beziehung Zuflucht gefunden hat, gibt es für mich drei wichtige Punkte die es zu beachten gilt:

1. Warum/wie hat man sich getrennt?
Trennungsgründe gibt es viele, vernünftige, unvernünftige und aber auch aberwitzige, die beste Vorraussetzung für SmdE ist wohl die "aus Vernunft geborene Trennung", also jene, die anhand von Unterschieden oder nicht kompatiblen Eigenheiten, zu einer gegenseitigen Aufgabe des Liebesverhältnisses führte. Dabei geht man nicht im Streit auseinander und auch wird im höchst möglichen Maß angestrebt, dass nicht doch noch einer an der Beziehung hängt.

2. Wie hat man sich die Zukunft nach der Trennung vorgestellt?
"Lass uns Freunde bleiben" - für viele der lächerlichste Satz der Menschheitsgeschichte - für mich auch, aber nur weil man dies meiner Meinung nicht sagen sollte, denn es läßt verkrampfen, entweder es entwickelt sich ein entspanntes Miteinander oder nicht, ein Anrecht darauf hat keiner. Aber, so finde ich, ist jene entspannte Haltung von beiden notwendig um die Chance auf SmdE zu haben.

3. Hängt einer noch an dem was mal war?
Trotz der in 1. beschriebenen Vorsicht kann es dennoch dazu kommen, dass einer der Beteiligten noch an dem hängt, was einmal war. Finger weg! Beide! Ich meins nur gut - vertraut mir.

Alles graue Theorie, aber nicht zu verachten, wenn man sich nicht in noch größeres Unglück stürzen möchte, als es das Ende der Beziehung schon über einen gebracht hat. Aber jetzt mal Butter bei die Fische, die Rahmenbedingungen seien perfekt, man ist beiderseits Single, man versteht sich, man hat eigentlich nichts zu verlieren - außer die Freiheit - nach hinten bzw. vorn kann sowas immer losgehen ... aber dieses Risiko ist uns bewußt.

Warum also kann man nicht oder kann man SmdE haben? Die Frage nach dem warum haben sollen kam in einem Gespräch mit einer Frau auf, die meinte, dass dies nicht gehen würde, da Sex immer auch mit Gefühl verbunden ist...