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Mittwoch, 26. März 2008

Kulturschock

Eine gut funktionierende glückliche Beziehung scheint mir momentan die schwierigste und anspruchsvollste Aufgabe zu sein, der/die man sich stellen kann. Sicher ist es auch mit das Erfüllendste, was man im Leben erreichen kann (vielleicht neben Kindern und einer Selbstverwirklichung im Beruf?), aber dass so viel geistige Arbeit und Beschäftigung mit einem selbst und den eigenen Wünschen, Vorstellungen, Idealen und Fehlern damit verbunden ist, dass hat einem damals keiner gesagt, als man als Teenie in seinem Bett lag und davon träumte, dass da endlich der Andere wäre, der der einen immer versteht, immer zu einem hält und mit dem zusammen man die Welt erobern kann, weil man ja schließlich genau die gleichen Träume und Wünsche hat. Runde 10 Jahre später sieht es eher so aus, als wäre k(aum)eine Beziehung so, wie man es sich damals erdacht hat und als wäre das ständige Ausbalancieren von Gegensätzen die Hauptcharakteristik des Zweiseins (vor allem, wenn sich einer der beiden Partner gar nicht so sicher ist, ob er zwei sein will). Verkompliziert wird das Ganze nicht nur durch den leidigen Fernbeziehungsstatus, sondern auch durch die anhängenden Familien und die kulturellen und mentalen Unterschiede des jeweiligen Umfelds. Käme man aus zwei verschiedenen Ethnien, Kontinenten, Universen, wenigstens Altersgruppen, würde man wahrscheinlich toleranter damit umgehen und Schwierigkeiten erwarten und gar nicht versuchen wollen, alle Unterschiede zu nivellieren. "Der is halt so, das liegt an seiner Kultur." Schwierig wird es aber, wenn man nur knappe 20 Kilometer voneinander entfernt aufgewachsen ist, altersmäßig nur 15 Monate auseinander liegt, dieselbe Schule besucht hat, die selben Filme und die selbe Musik mag, zu großen Teilen die Interessen des jeweils Anderen teilt und trotzdem immer wieder darauf gestoßen wird, dass Welten zwischen einem selbst und dem Partner liegen. Was tun? Hilfe!

Mittwoch, 28. November 2007

Geschenkeleitfaden

Mittlerweile kann man sich ja dem Trubel und Jubel um Weihnachten nicht mehr verschließen, es ist bald Dezember, Advent, Vorweihnachtszeit und überall hört man Frauen darüber diskutieren was sie zu Weihnachten verschenken. Es ist also Zeit ein paar Abgründe auszuleuchten um einige davor zu bewahren in eben diese zu fallen.

Als Mann einer Frau...
Verschenke niemals primär Unterwäsche/Dessous/ähnliches!
Nicht nur, das man damit die Beschenkte zum Sexobjekt degradiert auch suggeriert man ihr, dass man über die gemeinsame Bettzeit hinaus nicht viel von der Beziehung hält. Es klingt drastisch? Es ist drastisch! (Mit primär ist gemeint, dass du durchaus Unterwäsche/Dessous/ähnliches verschenken kannst - vorrausgesetzt du stellst dich beim Kauf nicht hin und tätigst so Aussagen wie: "Naja, soooo eine Hand voll, oder mehr?!" denn das geht sowieso in die Hose - wenn es nicht das einzige oder alle anderen übertreffende Geschenk ist.)

Verschenke niemals Haushaltsgegenstände!
Außer du hast den expliziten Wunsch der zu Beschenkenden schriftlich! Das patriarchische Frauenbild ist im 21.Jh. üerholt, mittlerweile teilt man sich die Hausarbeit und schafft sich deswegen Gegenstände des alltäglichen Küchenbedarfs nicht mehr nur zu Weihnachten an.

Geh nie zu Douglas!
Außer du weißt, was du kaufen mußt, denn hier gilt ähnliches wie bei Haushaltsgegenständen und Dessous und ein interessanter Aspekt kommt noch dazu. Also der Reihe nach, Parfum/Kosmetika/ähnliches nur auf ausdrücklichen Wunsch. (schriftlich! mit genauer Typ-Bezeichnung) Die Typ-Bezeichnung ist wichtig um sich nicht zu Sätzen wie "So Blümchen-Duft ...vielleicht..." hinreißen zu lassen. Und das dritte, neue, andere: Möchtest du, dass dir irgendwann mal jemand so sagt, dass er dich nicht riechen kann? Und der Gutschein ist ein alter Hut - Gutscheine gehören verboten!

Alle technischen Geräte die dir gefallen/praktisch erscheinen sind tabu
Du sollst nicht dich, sondern sie beschenken!

Als Frau einem Mann...
Such was mit nem Kabel dran...
...ohne Kommentar...

Such was, was ein Batteriefach hat...
dito

Ok, Ok, ich geb es zu, es sind die klassischen Vorurteile, aber meistens freut Mann sich ja dann doch, wenn es sich bewegt oder rappelt oder leuchtet oder Krach macht oder oder oder... Aber vielleicht können ja die Frauen mal darstellen und klarstellen, was als Geschenk an Männer gar nicht geht?!

Dienstag, 20. November 2007

dem bildungsauftrag nachkommend

Hier wird viel über Sex im Allgemeinen geschrieben und Sex kann man vielerorts und eigentlich jederzeit haben und deswegen müssen wir uns eben auch der Verantwortung die damit verbunden ist hingeben und wie Amica meint, vor allem stellen. Dabei soll es nicht nur um die Empfängnisverhütung gehen, die wie ich finde durch die Pille viel zu sehr in den Verantwortungsbereich von Frauen geschoben wurde - wenn ich könnte, würd ich auch etwas dazu tun, also wenn es um den Geschlechtsverkehr, gewollt, ohne Kondom geht, die Empfängnis eines doch so sehr gewünschten Nachwuchses zu verhindern.
Aber jetzt soll dann doch in erster Linie von der Lümmeltüte, dem Präservativ, dem Pariser, dem Kondom berichtet werden. Anlässlich der Veröffentlichungen der aktuellen HIV-Statistiken, die, wenn man einiges an Optimismus in sich trägt, durchaus eine positive Entwicklung zu verbuchen haben, hatte ich reflektiert, wann und wie jener Gummiüberzug in meinem Dasein als Mann Präsenz fand.
Die ersten Kontakte waren eher befremdlich, abstoßend, von erregend so weit entfernt wie es das Tote Meer vom Titicaca-See ist. Wollte mir damals eine Latex-Allergie einreden, einfach um mich davor zu drücken einen Gummiüberzug spüren zu müssen. Dabei, und das kann ich nun, viele ungezählte Monde später, mit Gewissheit behaupten, spürt man ihn kaum bis gar nicht. Dann gab es jene Zeit, ich war wohl 17, als ich mich einem HIV-Test unterzog, eine schreckliche Erfahrung beim ersten Mal. Frag mich gerade ob ich allein da war - evtl. Beteiligte bitte melden. Die zwei Wochen danach waren der Horror, Ungewissheit kann moralisch zersetzen, da träumt der Papst mit seinen Drohungen von Sodom und Gomorrha von. Seitdem bin ich quasi, wie der Volksmund es ausdrücken würde, geheilt...
Und eigentlich sollte gelten: So lang kein eindeutig negatives (also positives - verkehrte Welt in der Medizin) Testergebnis vorliegt, nur mit Gummi! Sicher, in einer sich anbahnenden, den Andeutungen zu Folge längerwährenden Beziehungen auf ein Testergebnis zu beharren ist hart, aber bei zuvielen Ungereimtheiten beim Partnerwechsel nur berechtigt, das sollte jeder verstehen!
Gib Aids keine Chance! - Schütze dich und andere! ...und wenn du dir unsicher bist, mach den Test! Er tut nicht weh und deine Freunde helfen dir sicher die Zeit bis zum Ergebnis zu überstehen!

Donnerstag, 15. November 2007

Triumph

Die Demokratie hat gesiegt, die Frauen haben das Sagen - na gut, auch ein Sagen, aber mal ehrlich Mädels...., ne? *g* (keine Sorge, dds, das war nur Spaß!) - wir dürfen jetzt hier mitspielen und ich bin die erste die das offiziell tut.

Genug des Überschwanges, lasst uns zurück in die vertraute dunkle Atmosphären tauchen, ich lege mir ein wenig Verruchtheit über die Stimme und schau mich in meinen Gedankengängen um nach etwas, dass mit Sex zu tun hat... *such*

OK, da ist es.

Eigentlich kein Wunder, dass ich so lange wühlen musste, denn Sex ist für mich nicht unbedingt allgegenwärtig. Ich denke nicht sofort an Sex, wenn ich ein hübsches Wesen sehe, ich grübele nicht den ganzen Tag über meine Performance oder irgendwelche Fantasien nach... Sex passiert in meinem Kopf (und allem, was mit dranhängt) vorrangig dann, wenn mein Freund anwesend ist (leider viel zu selten!) und wir gerade im Bett liegen (oder so...)... Und ansonsten vielleicht wenn ich etwas im Fernsehen sehe oder in einem Buch lese, was mich anmacht. Aber so gänzlich unmotiviert? Nee! Insofern kommt es dann auch vor, dass ich wochenlang gänzlich ohne Sex auskomme, ohne mich deswegen zu grämen oder selbst Hand anzulegen... Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel und da ich eine Leseratte bin kommen mir entsprechende Lesebeispiele schon unter die Nase ;) Aber halt nicht stets und ständig und oft genug auch mal 2-3 Wochen gar nicht.
Wenn ich mich in der Blogosphäre so umschaue, dann gehöre ich scheinbar zu einer Minderheit... Oder? Die Meinung der anwesenden Damen würde mich interessieren!

versteh ich nicht...

...heut mal wieder: männer!

von einem freund angelogen zu werden ist hart, vom besten freund nur die hälfte der wahrheit zu erfahren ist härter... gerade weil er doch jener beste freund ist, den es für mein so sehr bedarf, wie den kaffee im büro und eben weil unsere freundschaft doch auch und immer schon ein höchstmaß an vertrauen vorraussetzt, fühle ich mich bei dem teilsatz "bekannte aus der schulzeit" mehr als nur verarscht...
könnt ihr nicht nachvollziehen? ganz einfach, es ging um die aktivitäten, die er am abend so vollbracht hat. nahm sich die zeit, ein computerproblem zu lösen. für eine "bekannte aus der schulzeit" - seine ex-freundin... ich kenn sie gut, mag sie, schätze ihre meinung und stehe deshalb in regem kontakt und weiß daher, dass sie jene, computerproblemhabende "bekannte" ist...
es ist nicht der umstand, dass sie sich sehen, nein, ganz und gar nicht! das kann ich nur unterstützen, gut finden, als gute idee der weltöffentlichkeit präsentieren. es ist gut sich zu sehen, sich zu unterhalten, sich nicht aus den augen zu verlieren ... ich kenn das, bei mir kam damals dann noch die nonverbale nähe dazu - ich bereue nichts! und kann es gefestigten charakteren nur immer wieder sagen: "wenn man sich oder den anderen dabei nicht hinters licht führt, ist das legitim und gut für beide seiten" ... den weg zurück in die beziehung über die körperliche komponente gibt es sowieso so selten, dass die gefahr dafür recht gering ist... man muß sich nur einig sein...
wie gesagt, es ist nicht jener umstand, es ist vielmehr der, dass er mir etwas vorenthält, was neben "interessant zu wissen" ein ganz großes stück "er" ist und vertrauen in einer freundschaft fängt für mich bei einem selber und der sicht auf sich an ... soll heißen, wenn er mir sagt, er hätte einer "bekannten" geholfen, dann glaubt er auch selbst, es sei nur eine bekannte und verleugnet vor mir und schließlich auch vor sich die gemeinsame zeit mit ihr...und das tut weh! beides!

Sonntag, 11. November 2007

eindeutige angebote

Während Rabenfeder sich über fehlende Möglichkeiten für den Koitus beschwert, sie quasi nicht bekommt, möchte ich anmerken, dass es als gestandener Mann nicht immer leicht, meist aber besser, wenn nicht gar notwendig ist, ein offensichtliches Angebot auszuschlagen. Die Frage allerdings lautet: Wie kommt es zu solchen Angeboten?

Nun, da ich in einer Beziehung stecke, strahle ich sehr häufig eine überlegene Zufriedenheit aus. Zufriedenheit ist sexy, ich schwör. Darüber hinaus scheinen Frauen es Männern anzusehen, dass da eine andere den Finger drauf hat und das gibt der Begehrtheitsbewertung noch einen zusätzlichen Schub. So kommt es dann, dass man von Frauen die man schon lange kennt, aber auch von gerade kennengelernten offensichtliche und auch offensichtlich versteckte Andeutungen an den Kopf geschmettert bekommt.

Was lernen wir daraus? Das übliche, das was in meinen Augen schon immer wichtig bei der (Kopulations)Partnersuche ist:

"Sei locker!"

Das übliche Verkrampfen des Suchenden, der flimmernde Blick des Sehnenden, das schreckt ab. Interessant ist der, der mit sich selber im Reinen ist, der zufrieden durchs Leben geht und nicht nach Außen darstellt, dass er auf der permanenten Suche ist. Nach außen gekehrtes Glück ist ein Garant für neue Bekanntschaften.

Freitag, 26. Oktober 2007

"Denken Männer beim Anblick einer nackten Frau an Sex?"

Viele brauchen dafür einen nackten Mann ... aber das ist ein anderes Thema.

Nachdem mich diese Frage via google ereilte, also es eine verzweifelte junge Dame, vermute ich mal, gegeben hat, die in den Tiefen des weltweiten Informationsnetzes versuchte auf diese, mit verlaub berechtigte, Frage eine Antwort zu finden, fragte ich mich auch: "Denk ich beim Anblick EINER nackten Frau an Sex?" Das ich beim Anblick meiner entblößten Amica unweigerlich an Sex denken muß, nun, dass liegt wohl in der Natur der Liebe die uns umgibt. Mittlerweile bin ich mir schon fast sicher, dass ich seit dem ich Amica habe, nicht mehr so leicht bei jeder Frau an Sex denke(n kann).
Wenn ich das mal skizziere: Da steht plötzlich, unerwartet eine nackte, vielleicht nicht unattraktive Frau vor mir. Dann würde ich wohl eher mit einem "Ist dir nicht kalt? Nich das du dich erkältest!" oder einem "Naja, auch schön..." aber nicht vordergründig "FICKEN!" reagieren.
"Zur Monogamie verdammt" hör ich schon die Männerrechtler ausrufen, aber Nein, es ist wohl weniger nur die Treue, die mir abverlangt wird, als viel mehr das Wissen, das für mich Beste und Passenste gefunden zu haben.
Natürlich habe ich mich auch mit Freunden über diese Frage unterhalten, wo kämen wir denn hin, wenn wir hier nur meine Meinung zur Diskussion stellen würden. Die Aussagen reichten von "Natürlich!" bis "Nie!". Aber die Extreme machen ja noch keinen Meinungs-Querschnitt aus. Am interessantesten fand ich die Aussage: "Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, also zum einen meine persönliche Situation Sex mit einer nackten Frau zulassen würde und aber auch sie in mein Attraktivitätsschema passt, würde ich es mir überlegen, vorrausgesetzt die daraus resultierende Situation ist bereits klar definiert."
Besonders der letzte Teil gab mir zu denken, würde eine Frau nur so offensichtlich ein Sex-Angebot offerieren, wenn sie auf anderen Weg einen Mann nicht mehr für sich begeistern kann? Ich meine: Habe in meinen jüngeren Jahren ab und zu erlebt, dass Frauen Sex und Liebe gleichsetzen, also beides nur in Einheit geschehen kann, soll heißen, einen One-Night-Stand bekommt man nur durch konsequentes ignorieren wieder von der Pelle.

(So, liebe Frauenrechtler, der hier ist für euch: Es ist mir durchaus bewußt, dass es auch andere Frauen gibt, gibt ja auch andere Männer!)

Donnerstag, 18. Oktober 2007

so kanns gehen...

Was glaubst du, könnte eine Frau denken, wenn du sie in der Straßenbahn anlächelst? Du, ein attraktiver, junger Mann, Mitte/Ende Zwanzig oder so ...

Wer kommt drauf? Also die Frau die mir darüber etwas berichtet hat bezeichnet sich selber als schüchtern, was aber dann eigentlich nur sekundär auf ihre Reaktion Einfluß hat.

Zurück in die Straßenbahn, die nun zwischen den Häusern der Innenstadt krachend, klappernd und immer irgendwie unbeholfen wirkend dahinfährt, du drin, sie drin und die Bahn nähert sich der Haltestelle, an der du sie für immer verlieren könntest. Jetzt heißt es schnell handeln...
Soll heißen: checken ob irgendetwas an ihren Händen, am Hals oder sonst wo auf eine(n) Andere(n) deutet und dann - wir sind Optimisten, da ist nichts zu finden und unter uns: sie ist "zu haben" - versuchen Blickkontakt aufzubauen! So stand das doch in diesem dämlichen Ratgeber "So schleppen sie jede ab" - nicht dass du den nötig hättest, dein Kumpel hat dir davon erzählt und du hast nur müde gelächelt - also, immer wieder, immer und immer wieder hingucken, lächeln nicht vergessen, genau, das schönste Colgate-Lächeln, dass du hast ... Blickkontakt hergestellt ...

"Meint der mich? Nee, kann nicht sein..."

... und schon wieder vorbei ...

Tja, damit muss man rechnen, wir sind hier nicht bei "wünsch dir was" sondern bei "so isses"

Weiter beobachten, im Auge behalten, ist die Devise ... Menno, nur noch zwei Stationen ... nochmal alles an Ausdruck in Augen und Gesicht, Körperhaltung korrigieren und - es muß einfach klappen ... Jetzt! Sie guckt!

"Warum guckt der Typ mich so komisch an"

... und schon wieder vorbei ...

Verdammt, du hast nur noch eine Haltestelle, dann mußt du raus! Jetzt muß es klappen, jetzt oder nie ... Lässig wirken, nich so verkrampft, den Blick schweifen lassen - wir sind so cool, uns kann niemand was an - da ist er, ein Blickkontakt, lange, du lächelst und sie ...

Oh, ein netter, gut aussehender, junger Mann, aber wenn ich jetzt zurücklächle dann glaubt er vielleicht ich bin leicht zu haben!

"nächster Halt Baaahn-hoooof-strase" - Du mußt raus - Beim aussteigen wirfst du ihr einen letzten (verzweifelten) Blick zu ... sie lächelt Dich an ... "Warum jetzt?" magst du vielleicht denken aber auch das ist ganz einfach:

Mitleid!

Alles kann, nichts muss, wollte es ja nur mal gesagt haben, nicht, dass du Abend für Abend frustriert ins Kissen weinst, weil dich angeblich keine beachtet. Es gehört halt doch viel mehr dazu, als ein Blick, ein Lächeln und deine perfekt liegenden Haare.

Sonntag, 14. Oktober 2007

urlaub beenden

Ab morgen hat mich das Arbeitsleben (endlich) wieder. Schön war die Zeit, aber auch ein wenig anstrengend und einige Erkenntnisse werden Amica und mich noch zu Kompromissen zwingen, denn in Sachen große Weltanschauung sind wir "so", aber in den kleinen Dingen ... Tag und Nacht halt ...
Natürlich gab es auch das eine oder andere Erlebnis, dass mich den Kopf über die holde Weiblichkeit schütteln ließ, unter anderem begünstigt durch Amicas ständige Anwesenheit bzw. meiner Präsenz in ihrem Leben. Man ist nicht jeden Tag mit jemanden zusammen, der sich trotz Bahnstreik in den Kopf setzt, entgegen dem eigentlichen Plan, zu mir zu kommen. Ende vom Lied war, dass ich sie an einem kleinen, unbeleuchteten Bahnhof mitten in der so called Pampa, 80km weit weg, abholen mußte. Was man nicht alles macht?!
Auch in die freie Zeit fiel das Großereignis des Geburtstagsjubiläums meines Vaters, zu dem er am Samstag diverse Gäste und einen Alleinunterhalter geladen hatte. Nun kann man von Unterhaltung dieser Art denken wie man will, aber eines bleibt für mich unbestritten, solange der Großteil der Anwesenden Spaß haben, sollte man sich in Toleranz üben. Amica jedenfalls kam gar nicht so recht darüber hinweg, dass alle geklatscht haben, nur weil es ihnen einer sagt, um meinem Vater ein Geburtstagsständchen zu singen. Sie betrachtet es als "gefährlich" - ich deutete diese Aussage um in "Der Geburtstag meines Vaters ist die Quelle allen Bösen", um die Bedeutung für nationalistische Bewegungen gar nicht erst ins Gespräch zu bringen ...

Donnerstag, 27. September 2007

auf der suche

Was suchen jene Menschen, die bei google.de, äquivalent .at, "masturbierende frauen" eingeben und auf "Google-Suche" klicken, äquvialent Enter betätigen? Hier gibt es keine Bilder von Frauen, auch nicht von es sich selber machenden! Wird es auch nie geben, nicht zuletzt weil der Gedanke "Kamera nicht vergessen" schon wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden ist, wenn sich Amica auf dem Bett windet vor Lust. Und für Tipps zum masturbieren besucht doch bitte, wie schon einmal erwähnt, "schoener-onanieren.de" ... Natürlich könnte man noch ein paar Tricks und Kniffe HIER zusammentragen, aber dafür müßte mir die weibliche Leserschaft jene zutragen, denn mehr als "fass dich an!" kann ich der Frauenschaft da draußen nicht ans Herz legen.
Fast genauso häufig ist eine Suchanfrage, die da lautet: "schöne Penise" ...mal abgesehen davon, dass der Plural ein doppeltes S für sich beansprucht, hatte ich bereits erwähnt, dass es solche Exemplare durchaus gibt, ich selber schon welche gesehen und ... aber lassen wir das ... wollen jene Suchenden nun Bilder oder einfach nur Bestätigung? Ich meine, sicher ist es schwer für sich selber festzustellen, dass das eigene Geschlechtsorgan ein schönes ist, denn anders als bei Autos geht es hierbei nicht nur(!) um die Größe und die Felgen, wobei ich noch nicht mal wüßte, wie ich Felgen an einem Penis definieren würde ... Ich kann jenen Suchenden nur ans Herz legen: "Bleibt kritisch, aber akzeptiert eine leichte Krümmung" ... denn die kann durchaus ihren Reiz haben.
Nun aber mal weg von Brüsten, Vulven und Penissen ... ein weiterer, offensichtlich sehr beliebter Recherche-Gegenstand, befasst sich mit dem Dunklen, mit den Hinterngründen, mit dem Ort, wo die Kacke noch am Dampfen ist. Noch frag ich mich, was einen Menschen dazu bewegt nach "Arschlöchern" im weltweiten Datennetz zu suchen ... attraktiv ist anders, also meistens und um den Stereotyp Arschloch in der, den Suchenden umgebenden Situation auszumachen, bedarf es mehr als google, aber meist auch weniger als gesunden Menschenverstand.
Tja, leider hat an der Misere nicht nur google schuld, sondern auch yahoo, die t.online-suche und andere sogenannte Suchmaschinen. Kann man sich und sein Kleinod eigentlich vor bestimmten Suchanfragen schützen?

Montag, 24. September 2007

es wird ihn nicht geben...

...zumindest wenn sich nichts daran ändert, dass sich sowieso nicht viel dadurch ändert.
Noch nicht einmal kaputt machen wird sie ihn können, so wie Bridget Jones es fast geschafft hätte. Es wird sachlich zu gehen. Wenig romantisch. Wenn es soweit kommt, werden Amica und ich pragmatisch entscheiden: Es ist Zeit.
Nicht unbedingt berauschende Aussichten auf den Bund der uns vermeintlich untrennbar verbinden soll, aber sie ist nun mal der Meinung, dass es sich wohl nur um eine Formsache handelt. Für mich, mit meinem romantisch verklärten Blick auf die Dinge die eine Liebe ausmachen, ist es mehr, etwas besonderes, ein Schritt den man nicht zwischen Abendbrot und Abendfilm auf der Couch entscheidet, beschließt, in Betracht zieht...
Für mich ist dieser Bund eine Entscheidung fürs Leben und das möchte ich dann auch bitte so verstanden wissen und mindestens ein von Glückstränen gefülltes Auge möchte ich da zu erwarten wissen.

Tja, klingt nach verkehrter Welt bei uns, aber vielleicht schaff ich es ja noch einen nüchteren Blick auf die Dinge zu bekommen und dann starten wir mit gleichen Vorraussetzungen ins Rennen...

wieder was gelernt...

Der Umzug ist nun Geschichte und ich bin mir sicher, den nächsten Umziehenden würde eine Check-Liste weiterbringen, erst wenn alle Punkte abgehakt sind, eile ich dann zur Hilfe...

1. Sind alle Schränke leer?
2. Auch die Schubladen!
3. Ist alles was kleiner als "so" ist in Kisten verstaut?
4. Ist alles was, irgendwie im Weg stehen könnte aus jenem verbannt?
5. Sind Helferlein vor Ort, die wissen was zu tun ist (und nicht nervenaufreibend, immer wieder äußern, dass sie müde sind, ins Bett wollen und die Klassenfahrt ja soooo anstrengend war)?
...

...und Grundsatzdiskussionen einer Beziehung sollten nicht während eines solchen Unternehmens geführt werden, das demotiviert nicht nur die an der Diskussion beteiligten sondern auch die jenigen die versuchen, den Transport so schnell und reibungslos wie möglich über die Bühne zu bringen.
Ach ja, es sollte klar sein, was wohin kommt...

Ein Umzug der Kategorie "Chaotisch" ... nicht der schlimmste aber auch nicht weit davon entfernt. Ist es eigentlich schlimm, dass ich ein Problem mit zickigen Weibern hab? *augenroll*
Wenigstens war die Verpflegung gut, was aber dem Engagement der Mutter zu verdanken ist...

Mittwoch, 5. September 2007

nun...also...

Das Telefon treibt mich hurtig aus dem Liegenden ins Stehende zu kommen. Nein, nicht schlimm, mußte ja sowieso aufstehen, das Telefon hat ja geklingelt... einer der ältesten Fips Asmusen Kalauer überhaupt...

Jedenfalls:
telefonie = new TelefonGespraech(Amica, dunkleSeiteAutor, out informationen);
telefonie.DataSource = dataSet1;
telefonie.DataMember = "heute";

...unter anderem kamen wir darauf zu sprechen, was wir gerade so machen und ich erwähnte, dass ich bereits im Bett gelegen hätte und begonnen hatte zu lesen. Amica stellte dann fest, dass sie mich wohl vom lesen abhalten würde. "Ja!" sagte ich und sie erzählte mir dann noch munter und begeistert mit wem sie so telefoniert hat und was sie die nächsten Tage und Wochen so geplant hat und das sie mit gemischten Gefühlen auf das kommende Wochenende schaut usw. ...kein BlaBla, nein, aber irgendwie - nun, nach weiteren 10 Minuten hat sie mich dann doch noch zu meinem Buch zurückgelassen...

Montag, 3. September 2007

selten so gelacht...

...werbung die spaß macht ...wie man sich den PIEP rasiert, was alles mit PIEP und PIEP passieren kann, frauen werden dich PIEP oder PIEP vielleicht auch PIEP PIEP PIIIIIIEEEEP oder PIIIIEEEEEP ... *wegschmeiß*

Dienstag, 28. August 2007

beziehung...

...oder weiteres offen lassen, es dahin trudeln und sich entwickeln lassen oder klipp klar sagen: "Ja, lass uns zusammen sein!" und wenn letzteres, was hat das zu bedeuten. Es geht ums definieren, Frauen wollen alles gern und schnell definieren, zumindest dann, wenn sie nicht explizit auf Abenteuer aus sind oder sich ihrer nicht sicher. Also, definieren, den tollen Typen den sie da ein paar Mal getroffen haben, der ihnen soooo unheimlich sympathisch ist und auch sonst alles hat, was sie von dem Mann an ihrer Seite erwarten sofort festnageln und das noch nicht mal im wahrsten Sinne des Wortes, denn dafür ist noch Zeit, wenn es endlich zu einer Übereinkunft über das mögliche Projekt "gemeinsame Zukunft" gekommen ist. Und selbst wenn frau sich dazu erweichen lässt, erst einmal "zu sehen", erst einmal dies und das gemeinsam zu unternehmen, erhebt sie Besitzansprüche. Also, um es kurz zu machen, lässt sich zu leicht und zu schnell in Situationen gefühlter Eifersucht drängen. Und für uns Männer geht es doch gerade darum die Eifersucht noch nicht in das Gemeinsame zu lassen. Wenn wir während dieser ersten Tage und Wochen andere Frauen treffen, dann doch nicht um etwas Besseres zu suchen, sondern um festzustellen, dass wir die beste bereits gefunden haben. Und wenn dem nicht so ist, dann ist es für die Frau das Beste, dass wir es noch früh genug erkannt haben. Männer wollen sich nicht festlegen, nicht in den schönen Momenten einer sich anbahnenden Liebelei aus der einmal eine handfeste Beziehung und mitunter auch glückliche Familie wachsen kann, nein, daran denken Männer nicht und sie wollen es nicht und ich finde das auch wichtig und richtig so, denn zuviel kann man sich mit einer verfrühten Definition verbauen, zuviel Schmerz kann man so unter die Menschheit bringen.
Männer wollen Remarques Liebende sein, sich treffen, hier und da, sich näher kommen, sich entdecken möchte man sagen, sich gemeinsam in etwas hinein entwickeln.
Frauen wollen alles und das auf einmal, sie suchen die Definition um ihrer Unsicherheit keine Aufmerksamkeit schenken zu müssen. Sicher, auch wollen sie den anderen kennen lernen, aber das doch dann bitte in sicherer Atmosphäre.
Und es geht noch weiter, denn wenn Mann sich durchsetzt und es schafft sich keiner Definition der Beziehung im Allgemeinen und auch nicht im Speziellen hinzugeben, definiert es Frau und Mann kann sich kaum, nur mit einer Beendigung der Affäre, aus der hätte mehr werden können, dagegen wehren oder nur mit der Zustimmung zum Bestimmten sich ergeben. Alles andere ist zweck- und aussichtslos, denn es würden nur noch mehr Fragen aufgeworfen werden deren Beantwortung noch viel mehr kostbare, gemeinsame Zeit kosten würde.
Dabei möchte Mann sich nicht frei halten für andere, er möchte nicht jederzeit verfügbar sein, alles was er möchte ist seine Freiheit und das Gefühl ein selbstbestimmtes Individuum zu sein, nicht auf einen Schlag, unbeeinflussbar und sich ergebend zu verlieren.

Mittwoch, 22. August 2007

Lendchen und mehr

In Anlehnung an den vorangegangen Eintrag, möchte ich mich dann auch einer Frage widmen, die vor geraumer Zeit von einer jungen Frau, man könnte Mädchen sagen, an mich herangetragen wurde...

"Wie kann ich meinem Freund den Sex schön machen?"

"Sei nackt!" - könnte man ausrufen, vorallem wenn man ihre Erscheinung kennt, aber ihre Frage zielte auf etwas anderes, auf die kleinen Knöpfe, die sie bei sich wohl entdeckt hatte, bei einem Mann aber einzig in einer Region ansiedeln würde. Aber Männer sind mehr als nur Schwanz! Und wenn mal viel mehr Frauen beim Sex so kreativ wären wie Amica es manches mal durchblicken lässt, wäre die Welt ein Stück heiler und die der Männer ein Stück zufriedener...letzteres ist aber nur eine Vermutung, denn allein die Möglichkeit Sex zu haben, macht einen Großteil von uns schon ziemlich zufrieden...
Also, liebes Mädchen, das geht raus an Dich!

1. Lendenregion ist und bleibt wichtig!
Da führt kein Weg dran vorbei, der Penis und der Hodensack sind die empfindlichsten und damit am einfachsten zu reizenden Zonen des männlichen Körpers. Aber! die Lendenregion ist größer als man es sich landläufig vorstellt. Der sogennannte Unterbauch mag ebenso Streicheleinheiten wie die Oberschenkelinnenseiten und die Region hinter dem Hodensack ist äußerst empfindlich und empfänglich für Berührungen. Bei allen aufgezählten Regionen kannst du wahlweise mit Händen, Mund und/oder Zunge vorgehen, da sich hier eine Vielzahl von Nervenenden sammeln.

2. Hinten dran, mal gucken was es zu holen gibt...
Um es kurz zu machen, die Stimulation des männlichen Hinterteils ist zuweilen ein probates Mittel, ihm ein erregtes Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Sei es das Zusammenpressen der Pobacken oder einfach das Fassen und Bewegen der Hände darauf. Allerdings sei nicht unbedacht, dass ein Mann auf andere Reize reagiert als eine Frau, also nicht die federleichten Berührungen führen in diesen Regionen zum Erfolg... Ach ja, der Anus - VORSICHT! - unbedingt Einverständnis einholen, aber ansonsten: Da geht einiges!

3. Bleiben wir mal hinten...
Der Rücken, auch hier gilt, eine Feder kitzelt vielleicht ein wenig, bringt aber nicht den durchschlagenden Erfolg. Zupacken und von oben bis unten seine muskulöse Rückenpartie genießen. Und: Nackengraulen hat noch nie geschadet...

4. Zwischen Kopf und Schwanz:
Ja, da ist was, ganz viel sogar... Auch Männer haben einen Brustbereich, sogar mit Brustwarzen und nein, die sind nicht überflüssig! Und auch die Schultern, den Bauch nicht vergessen und die Seiten...Sei doch mal erfinderisch, auch wenn die großen Entdecker alle Männer waren, bei deinem Freund darfst du mal auf Expedition gehen.

5. Im Notfall:
Blas ihm einen und die Welt ist gut!

Montag, 20. August 2007

Das Wunder der Erektion(skontrolle)

Mit Amica Auto fahren, mehrere Stunden, bringt immer wieder neue Erkenntnisse, vorallem weil wir selten 10km am Stück schweigend nebeneinander sitzen können, es sei denn Amica schläft und ich mach ihr nur den Chauffeur. Ja, jedenfalls ging es im weitesten Sinne um die Vergewaltigung von Männern. Wenn ich sage im weitesten Sinne, dann weil es eigentlich darum ging, was passieren würde wenn eine fiktive Frau mich anmachen und sexuell belästigen würde.
"Und du würdest dann mitmachen?"
"Nein, aber wenn ich gefesselt und geknebelt wäre, könnte ich mich wohl kaum dagegen wehren!"
"Aber du kannst dich doch anstrengen dann keinen Ständer zu bekommen!"

IRRTUM - Medizinisch betrachtet ist eine Erektion ein Reflex, sie geschieht also unwillkürlich bzw. spontan. Es ist meines Wissens nach nicht möglich eine Erektion so zu kontrollieren, wie es zuweilen gesellschaftlichen Zwängen zuliebe gefordert wird. Die Stimulation des männlichen Geschlechtorgans führt zur Ausschüttung von Geschlechtshormonen und bedingt so die Erektion. Da hilft auch alles Anstrengen nicht und auch nicht die Gedanken an etwas unsexuelles oder etwas ganz schlimmes. Meist verstärken diese Gedanken nur noch das Empfinden einer sexuellen Situation. Gerade in peinlichen Momenten, also zum Beispiel unter der Dusche im Schwimmbad, wo ein Ständer so unerwünscht ist, wie das Furunkel am Arsch, ist durch die Scham und der Gedanke "Jetzt nicht, verdammt!" die Gefahr besonders groß nicht mehr einschreiten zu können und wenn dann die umstehenden auch noch neidischen Blickes anfangen zu höhnen und zu spotten ist die Erektion perfekt. Aber: alles kann, nichts muss.
Und um mal auf den Punkt zu kommen: Die in der Literatur beschriebene Selbstdisziplinierung ist meines Erachtens ein Wunschdenken und Bukowski beschrieb in Faktotum eine sehr treffende Situation zu oben beschriebenen Sachverhalt. Er wird von einer sehr unansehnlichen Frau mit dem Mund solange malträtiert bis er, entgegen seinen Gedanken und Wünschen jetzt "nur keinen Ständer zu bekommen" mit einer prächtigen Latte da stand. Na herzlichen Glückwunsch...

Dienstag, 14. August 2007

Haare, Haare, überall Haare

Als emanzipierter Mann komm ich nun mehr an der Körperhaarentfernung, die über den Bartwuchs hinausgeht, nicht mehr vorbei. Soweit hab ich das ja eingesehen und habe auch kein Problem damit. Allerdings habe ich, mal wieder, ein Problem mit den damit verbundenen Unterschieden die da zwischen Mann und Frau von der Industrie gemacht werden. So steh ich jedes Mal unter der Dusche und frage mich, ob nun das Shampoo als Rasierschaumersatz reicht oder ob ich den Rasierschaum/das Rasiergel benutzen soll, welches für die Gesichtspflege bestimmt und da auch sehr angenehm ist. Letzteres brennt wie Hölle. Und da Amica gerade da ist, habe ich die Chance mal ein Produkt für die weibliche Haarentfernung mit der Klinge zu testen und stelle verbittert fest, dass dieses viel besser ist, nicht brennt und auch nicht das unangenehme Frischegefühl von Menthol oder Ablegern dessen hinterlässt. Es duftet nach Blümchen, aber darüber kann ich ja hinwegsehen. Warum gibt es sowas nicht für den Mann von Welt? Warum muss ich mir dann, wenn Amica wieder weg ist, wieder die selbe Entscheidungsfrage stellen? Oder darf ich auch jenes Produkt "for woman" benutzen? Und was ist mal mit nem ergonomischen Rasierer, der unter der Dusche nicht immer aus der Hand rutscht, hab bei Amica sowas gesehen, aber der war pink...

Montag, 6. August 2007

ich wollt doch nur reden

"es ist die Eifersucht, die mich auffrisst, immer dann wenn du nicht in meiner Nähe bist" singt Campino und ich mußte erfahren, wie es sich anfühlt, wenn angestaut Eifersucht auf mich niederprasselt. Es gibt sehr vieles was ich nicht verstehe an Frauen, sonst würde dieses Blog für mich auch keine Existenzberechtigung haben. Und zu dem Unverstandenen gehört, dass frau, egal wie sehr sie Vertrauen verinnerlicht hat, einen emotionalen Ausbruch hat, weil ich mich mit einer anderen unterhalten habe. Gut, zugegeben, ich hätte mich mit iht nicht in eine ruhigere Ecke verziehen müssen, ohne Bescheid zu sagen, aber, in dem Moment nicht soweit denkend, passierte es so. Wahrscheinlich hätte ich auch nicht so offensichtliche Sympathien bekunden sollen. Aber ich wollte mich auch mit Menschen unterhalten, die mich nicht ignorieren oder es auf unterschielichste Weise schaffen, mir mitzuteilen, dass ich ihnen "zu strange" bin. Der aber am tiefesten treffende Vorwurf, ist der, dass ich immer und ständig mit Frauen flirten würde. Da bin ich dagegen, dass kann gar nicht sein, das wäre dann so unterbewußt und unkontrolliert, dass ich es selber nicht merken würde und ich hab mich doch im Griff und mittlerweile doch selbst ein, von Amica dazu überzeugter, Monogamist und das weiß sie doch. Wie auch immer, Eifersucht ist ein schreckliches Gefühl, wenn es in Worte gekleidet an einen herantritt und davon zu überzeugen möchte, dass man etwas ganz schreckliches getan hat.
Mittlerweile sind die Wogen wieder geglättet, frau schenkte mir glauben und wieder ihr Vertrauen, zu Recht, wie ich finde...

Dienstag, 31. Juli 2007

masturbierende weicheier

Da wir heut mal wieder die Masturbation als probates Mittel zum Stressabbau und zur Leistungssteigerung probierten, natürlich von Erfolg gekrönt, fasse ich mir ein Herz aus der Zwickmühle eine gewinnbringende Kornmühle zu machen...oder so...finde übrigens die Kombination von probat und probiert sehr schön, da bin ich dafür, da bin ich PRO...

Alles fing damit an, dass jemand "Weichei" als omnipräsenten Begriff in meinen kläglichen Wortschatz zurückführte, so dass ich gezwungen war noch am selben Abend über jene Erscheinung, nicht die Begrifflichkeit sondern das beschriebene Subjekt, mit einigen Vertrauten zu diskutieren. Dabei traf mich am härtesten, was nicht die bleibende sondern einzig die momentane Wirkung beschreibt, die Aussage "Alle Männer sind Weicheier!" einer eigentlich sonst sehr objektiven Frau. Naja, was solls dachte ich mir, die meisten Argumente wie "...weil sie Schmerzen nicht ertragen können" oder "...immer besser sein/das bessere haben wollen als andere" konnte ich ja mit Evolutionstheorie, Gebärauftrag, Jagdverhalten und Imponiergehabe/Balzverhalten von Männchen beiseite schieben.

Worauf wollt ich hinaus? *grübel* ... Ach...

Ich finde ja Frauen sind die eigentlichen Weicheier! Vorallem wenn sie anfangen die Schuld für gewisse Sachen bei den Männern zu suchen. Sowas würde mir, als Mann im besten Alter, nie einfallen. Dafür mag ich Frauen zu sehr, mag ihre Macken und Schrullen, die Verquertheit einiger find ich auch ganz süß und ganz besonders mag ich es wenn Frau Frau ist. So! Und ich finde zu einer Frau gehört ein gesundes Selbstverständnis, dass ihr gebietet sich selber stimulieren zu können - nicht zu müssen! - zu können! Also erfahren zu haben, wie ihr Körper funktioniert, wie sie es gerne hat und was absolut überhaupt gar nicht geht in Worte zu kleiden und/oder Hände, Münder und Penisse so zu steuern, dass das Maximum an Lust, Extase und Glück zu empfinden ist.
Dies also, soll als Aufruf verstanden sein, liebe Weicheier, zur Masturbation als Weg zu sich selbst!