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Mittwoch, 2. Juli 2008

Manieren? Freunde verlieren?

Ich weiß nicht, wie ich diesen Eintrag betiteln soll. Es geht im Allgemeinen um das Zerbrechen von Beziehungen, über die Zeit die danach kommt, über das Verhältnis von Ex-Partnern untereinander und im Speziellen natürlich wie immer um meine Erfahrungen und die meiner Freunde.
Gerade eben habe ich per ICQ eine ziemliche Abfuhr erhalten - von einem Exfreund. Er hätte keine Lust, mit mir über sein Privatleben zu tratschen. Klang am Anfang des Gesprächs noch gar nicht so. Muss ich mich jetzt über seine Unfreundlichkeit aufregen? Zur Vorgeschichte...
Wir waren eine sehr lange Zeit zusammen, seit wir beide Teenager waren. Wir haben zusammengewohnt, wir haben die Zukunft zusammen geplant, doch irgendwas war nicht richtig. Immer wieder kamen Zweifel an der Richtigkeit unseres Tuns. Meinungsverschiedenheiten, Streits, unvereinbare Differenzen. Und meinerseits immer wieder Verliebtheiten und Schwärmereien für andere Männer. Irgendwann wurde die Distanz so unüberbrückbar und der Versuch einer erneuten Beziehungsreparatur erschien so wenig sinnvoll, dass wir uns trennten. Ich ging - erleichtert, traurig und ängstlich - meinen Weg weiter. Er hingegen fiel in ein tiefes Loch. Weinte wochenlang und nahm unsere gemeinsamen Freunde in Beschlag. Ich fand das in Ordnung, schließlich ging es ihm schlecht. Nach einer Weile hatte er sich wieder aufgerappelt und wir konnten sachlich miteinander kommunizieren, wenn Dinge zu organisieren waren und lustigen Smalltalk halten, wenn es die sozialen Ereignisse erforderten. Ein gewisser boshafter Unterton schwang jedoch zumindest von seiner Seite her immernoch mit.
Dann ging ich eine neue, weitaus erfüllendere und glücklichere Beziehung ein. Als er es erfuhr, brach er in Tränen aus. Ein letztes Aufbäumen der alten Gefühle, nehme ich an. Danach entspannte sich die Lage und kurz danach hatte auch er wieder eine Freundin.
Mit dieser Freundin bin ich inzwischen selbst sehr gut befreundet. Wir sind uns sehr ähnlich (was sicherlich zu denken gibt) und mögen uns sehr. Die beiden hatten die Verabredung, dass sie mir keine intimen Details über ihn und ihre Beziehung erzählen sollte.
Durch die Freundschaft mit ihr sah ich auch ihn recht regelmäßig und wir verstanden uns sehr gut - bis auf ein paar spitze Anmerkungen von ihm hier und da.
Jetzt sind die beiden getrennt und aus ihren Erzählungen klingt durch, dass es ihm wieder nicht so gut geht - nicht so wie damals, aber es scheint ihn mitzunehmen. Ich habe mir Sorgen gemacht, habe seine beiden besten Freunde gebeten, ein Auge auf ihn zu haben und für ihn da zu sein. Dann eben sah ich ihn bei ICQ, sprach ihn an, wir unterhielten uns nett. Ich sprach die neusten Entwicklungen nicht an, fragte nur höflich nach, zu dem was er erzählte.
Dann plötzlich dieser Satz:

ich mag ja ein wenig angetrunken und redselig sein, aber zum tratschen mit dir über mein privatleben habe ich gerade irgendwie nicht so die lust
Hat er nach über 2,5 Jahren noch das Recht, mich so anzupflaumen? Sollte nicht die Entwicklung der letzten Zeit alte Wunden zumindest übertönt haben? Oder bekommt er den "Gerade-getrennt"-Bonus? Soll ich ihm die Aussage nachsehen und abwarten, was passiert? Oder sollte ich ihn endgültig abhaken und sämtliche Versuche in Richtung Freundschaft und evtl. Aufarbeitung vergessen? Man muss nicht mit jedem befreundet sein... Aber schade wäre es schon, irgendwie. Was meint ihr?

PS: Die beiden haben sich übrigens im Guten getrennt und stehen in ständigem freundschaftlichen Kontakt. Er möchte weiterhin gut mit ihr befreundet bleiben...

Mittwoch, 26. März 2008

Kulturschock

Eine gut funktionierende glückliche Beziehung scheint mir momentan die schwierigste und anspruchsvollste Aufgabe zu sein, der/die man sich stellen kann. Sicher ist es auch mit das Erfüllendste, was man im Leben erreichen kann (vielleicht neben Kindern und einer Selbstverwirklichung im Beruf?), aber dass so viel geistige Arbeit und Beschäftigung mit einem selbst und den eigenen Wünschen, Vorstellungen, Idealen und Fehlern damit verbunden ist, dass hat einem damals keiner gesagt, als man als Teenie in seinem Bett lag und davon träumte, dass da endlich der Andere wäre, der der einen immer versteht, immer zu einem hält und mit dem zusammen man die Welt erobern kann, weil man ja schließlich genau die gleichen Träume und Wünsche hat. Runde 10 Jahre später sieht es eher so aus, als wäre k(aum)eine Beziehung so, wie man es sich damals erdacht hat und als wäre das ständige Ausbalancieren von Gegensätzen die Hauptcharakteristik des Zweiseins (vor allem, wenn sich einer der beiden Partner gar nicht so sicher ist, ob er zwei sein will). Verkompliziert wird das Ganze nicht nur durch den leidigen Fernbeziehungsstatus, sondern auch durch die anhängenden Familien und die kulturellen und mentalen Unterschiede des jeweiligen Umfelds. Käme man aus zwei verschiedenen Ethnien, Kontinenten, Universen, wenigstens Altersgruppen, würde man wahrscheinlich toleranter damit umgehen und Schwierigkeiten erwarten und gar nicht versuchen wollen, alle Unterschiede zu nivellieren. "Der is halt so, das liegt an seiner Kultur." Schwierig wird es aber, wenn man nur knappe 20 Kilometer voneinander entfernt aufgewachsen ist, altersmäßig nur 15 Monate auseinander liegt, dieselbe Schule besucht hat, die selben Filme und die selbe Musik mag, zu großen Teilen die Interessen des jeweils Anderen teilt und trotzdem immer wieder darauf gestoßen wird, dass Welten zwischen einem selbst und dem Partner liegen. Was tun? Hilfe!

Dienstag, 12. Februar 2008

Fuckable

Seit Wochen schleiche ich um dieses Stöckchen herum, dass mir aufgrund seiner Überschrift für meinen Erstblog als zu gewagt erschien - immerhin liest da die halbe Welt mit, die mich auch noch persönlich kennt. Aber hier, hier ist das gut :)
Also, von den Tellerdreher und LittleWombat mitgenommen...:

My 5 most fuckable VIPs:

1.

























Gott... äh... Johnny Depp ;) An dieser Stelle sei angemerkt, dass er schon seit etwa 12 Jahren mein Lieblingsschauspieler ist, was also überhaupt nix mit dem Fluch-der-Karibik-Hype zu tun hat. (Trotzdem ist Captain Jack Sparrows natürlich unvergleichlich)

2.














Diego Luna als Javier Suarez... Willst Du mich ins Bett kriegen? Zeig mir Dirty Dancing 2...

3.























Ethan Hawke... Zumindest damals, inzwischen ist er etwas älter und etwas less fuckable geworden...

4.
























Tom Everett Scott, im Style seiner Rolle Guy Patterson. Fragt mich nicht wie, aber ich habe mich damals tatsächlich in eine Figur aus einem Film verliebt, nicht in den Schauspieler ;)

5.
Da er hier wegen Totseins wohl leider ausfallen muss:














Steigt er hier auf in die Top 5:






















Und wen's interessiert, hier noch 2 Frauen, mit denen ich es mir vorstellen könnte:











































Sagt das Ganze jetzt irgendwas über mich aus? Wie findet ihr meine Auswahl? Und wen würdet ihr nehmen?

Mittwoch, 28. November 2007

Geschenkeleitfaden

Mittlerweile kann man sich ja dem Trubel und Jubel um Weihnachten nicht mehr verschließen, es ist bald Dezember, Advent, Vorweihnachtszeit und überall hört man Frauen darüber diskutieren was sie zu Weihnachten verschenken. Es ist also Zeit ein paar Abgründe auszuleuchten um einige davor zu bewahren in eben diese zu fallen.

Als Mann einer Frau...
Verschenke niemals primär Unterwäsche/Dessous/ähnliches!
Nicht nur, das man damit die Beschenkte zum Sexobjekt degradiert auch suggeriert man ihr, dass man über die gemeinsame Bettzeit hinaus nicht viel von der Beziehung hält. Es klingt drastisch? Es ist drastisch! (Mit primär ist gemeint, dass du durchaus Unterwäsche/Dessous/ähnliches verschenken kannst - vorrausgesetzt du stellst dich beim Kauf nicht hin und tätigst so Aussagen wie: "Naja, soooo eine Hand voll, oder mehr?!" denn das geht sowieso in die Hose - wenn es nicht das einzige oder alle anderen übertreffende Geschenk ist.)

Verschenke niemals Haushaltsgegenstände!
Außer du hast den expliziten Wunsch der zu Beschenkenden schriftlich! Das patriarchische Frauenbild ist im 21.Jh. üerholt, mittlerweile teilt man sich die Hausarbeit und schafft sich deswegen Gegenstände des alltäglichen Küchenbedarfs nicht mehr nur zu Weihnachten an.

Geh nie zu Douglas!
Außer du weißt, was du kaufen mußt, denn hier gilt ähnliches wie bei Haushaltsgegenständen und Dessous und ein interessanter Aspekt kommt noch dazu. Also der Reihe nach, Parfum/Kosmetika/ähnliches nur auf ausdrücklichen Wunsch. (schriftlich! mit genauer Typ-Bezeichnung) Die Typ-Bezeichnung ist wichtig um sich nicht zu Sätzen wie "So Blümchen-Duft ...vielleicht..." hinreißen zu lassen. Und das dritte, neue, andere: Möchtest du, dass dir irgendwann mal jemand so sagt, dass er dich nicht riechen kann? Und der Gutschein ist ein alter Hut - Gutscheine gehören verboten!

Alle technischen Geräte die dir gefallen/praktisch erscheinen sind tabu
Du sollst nicht dich, sondern sie beschenken!

Als Frau einem Mann...
Such was mit nem Kabel dran...
...ohne Kommentar...

Such was, was ein Batteriefach hat...
dito

Ok, Ok, ich geb es zu, es sind die klassischen Vorurteile, aber meistens freut Mann sich ja dann doch, wenn es sich bewegt oder rappelt oder leuchtet oder Krach macht oder oder oder... Aber vielleicht können ja die Frauen mal darstellen und klarstellen, was als Geschenk an Männer gar nicht geht?!

Donnerstag, 15. November 2007

Triumph

Die Demokratie hat gesiegt, die Frauen haben das Sagen - na gut, auch ein Sagen, aber mal ehrlich Mädels...., ne? *g* (keine Sorge, dds, das war nur Spaß!) - wir dürfen jetzt hier mitspielen und ich bin die erste die das offiziell tut.

Genug des Überschwanges, lasst uns zurück in die vertraute dunkle Atmosphären tauchen, ich lege mir ein wenig Verruchtheit über die Stimme und schau mich in meinen Gedankengängen um nach etwas, dass mit Sex zu tun hat... *such*

OK, da ist es.

Eigentlich kein Wunder, dass ich so lange wühlen musste, denn Sex ist für mich nicht unbedingt allgegenwärtig. Ich denke nicht sofort an Sex, wenn ich ein hübsches Wesen sehe, ich grübele nicht den ganzen Tag über meine Performance oder irgendwelche Fantasien nach... Sex passiert in meinem Kopf (und allem, was mit dranhängt) vorrangig dann, wenn mein Freund anwesend ist (leider viel zu selten!) und wir gerade im Bett liegen (oder so...)... Und ansonsten vielleicht wenn ich etwas im Fernsehen sehe oder in einem Buch lese, was mich anmacht. Aber so gänzlich unmotiviert? Nee! Insofern kommt es dann auch vor, dass ich wochenlang gänzlich ohne Sex auskomme, ohne mich deswegen zu grämen oder selbst Hand anzulegen... Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel und da ich eine Leseratte bin kommen mir entsprechende Lesebeispiele schon unter die Nase ;) Aber halt nicht stets und ständig und oft genug auch mal 2-3 Wochen gar nicht.
Wenn ich mich in der Blogosphäre so umschaue, dann gehöre ich scheinbar zu einer Minderheit... Oder? Die Meinung der anwesenden Damen würde mich interessieren!

Sonntag, 11. November 2007

eindeutige angebote

Während Rabenfeder sich über fehlende Möglichkeiten für den Koitus beschwert, sie quasi nicht bekommt, möchte ich anmerken, dass es als gestandener Mann nicht immer leicht, meist aber besser, wenn nicht gar notwendig ist, ein offensichtliches Angebot auszuschlagen. Die Frage allerdings lautet: Wie kommt es zu solchen Angeboten?

Nun, da ich in einer Beziehung stecke, strahle ich sehr häufig eine überlegene Zufriedenheit aus. Zufriedenheit ist sexy, ich schwör. Darüber hinaus scheinen Frauen es Männern anzusehen, dass da eine andere den Finger drauf hat und das gibt der Begehrtheitsbewertung noch einen zusätzlichen Schub. So kommt es dann, dass man von Frauen die man schon lange kennt, aber auch von gerade kennengelernten offensichtliche und auch offensichtlich versteckte Andeutungen an den Kopf geschmettert bekommt.

Was lernen wir daraus? Das übliche, das was in meinen Augen schon immer wichtig bei der (Kopulations)Partnersuche ist:

"Sei locker!"

Das übliche Verkrampfen des Suchenden, der flimmernde Blick des Sehnenden, das schreckt ab. Interessant ist der, der mit sich selber im Reinen ist, der zufrieden durchs Leben geht und nicht nach Außen darstellt, dass er auf der permanenten Suche ist. Nach außen gekehrtes Glück ist ein Garant für neue Bekanntschaften.

Freitag, 26. Oktober 2007

"Denken Männer beim Anblick einer nackten Frau an Sex?"

Viele brauchen dafür einen nackten Mann ... aber das ist ein anderes Thema.

Nachdem mich diese Frage via google ereilte, also es eine verzweifelte junge Dame, vermute ich mal, gegeben hat, die in den Tiefen des weltweiten Informationsnetzes versuchte auf diese, mit verlaub berechtigte, Frage eine Antwort zu finden, fragte ich mich auch: "Denk ich beim Anblick EINER nackten Frau an Sex?" Das ich beim Anblick meiner entblößten Amica unweigerlich an Sex denken muß, nun, dass liegt wohl in der Natur der Liebe die uns umgibt. Mittlerweile bin ich mir schon fast sicher, dass ich seit dem ich Amica habe, nicht mehr so leicht bei jeder Frau an Sex denke(n kann).
Wenn ich das mal skizziere: Da steht plötzlich, unerwartet eine nackte, vielleicht nicht unattraktive Frau vor mir. Dann würde ich wohl eher mit einem "Ist dir nicht kalt? Nich das du dich erkältest!" oder einem "Naja, auch schön..." aber nicht vordergründig "FICKEN!" reagieren.
"Zur Monogamie verdammt" hör ich schon die Männerrechtler ausrufen, aber Nein, es ist wohl weniger nur die Treue, die mir abverlangt wird, als viel mehr das Wissen, das für mich Beste und Passenste gefunden zu haben.
Natürlich habe ich mich auch mit Freunden über diese Frage unterhalten, wo kämen wir denn hin, wenn wir hier nur meine Meinung zur Diskussion stellen würden. Die Aussagen reichten von "Natürlich!" bis "Nie!". Aber die Extreme machen ja noch keinen Meinungs-Querschnitt aus. Am interessantesten fand ich die Aussage: "Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, also zum einen meine persönliche Situation Sex mit einer nackten Frau zulassen würde und aber auch sie in mein Attraktivitätsschema passt, würde ich es mir überlegen, vorrausgesetzt die daraus resultierende Situation ist bereits klar definiert."
Besonders der letzte Teil gab mir zu denken, würde eine Frau nur so offensichtlich ein Sex-Angebot offerieren, wenn sie auf anderen Weg einen Mann nicht mehr für sich begeistern kann? Ich meine: Habe in meinen jüngeren Jahren ab und zu erlebt, dass Frauen Sex und Liebe gleichsetzen, also beides nur in Einheit geschehen kann, soll heißen, einen One-Night-Stand bekommt man nur durch konsequentes ignorieren wieder von der Pelle.

(So, liebe Frauenrechtler, der hier ist für euch: Es ist mir durchaus bewußt, dass es auch andere Frauen gibt, gibt ja auch andere Männer!)

Donnerstag, 18. Oktober 2007

so kanns gehen...

Was glaubst du, könnte eine Frau denken, wenn du sie in der Straßenbahn anlächelst? Du, ein attraktiver, junger Mann, Mitte/Ende Zwanzig oder so ...

Wer kommt drauf? Also die Frau die mir darüber etwas berichtet hat bezeichnet sich selber als schüchtern, was aber dann eigentlich nur sekundär auf ihre Reaktion Einfluß hat.

Zurück in die Straßenbahn, die nun zwischen den Häusern der Innenstadt krachend, klappernd und immer irgendwie unbeholfen wirkend dahinfährt, du drin, sie drin und die Bahn nähert sich der Haltestelle, an der du sie für immer verlieren könntest. Jetzt heißt es schnell handeln...
Soll heißen: checken ob irgendetwas an ihren Händen, am Hals oder sonst wo auf eine(n) Andere(n) deutet und dann - wir sind Optimisten, da ist nichts zu finden und unter uns: sie ist "zu haben" - versuchen Blickkontakt aufzubauen! So stand das doch in diesem dämlichen Ratgeber "So schleppen sie jede ab" - nicht dass du den nötig hättest, dein Kumpel hat dir davon erzählt und du hast nur müde gelächelt - also, immer wieder, immer und immer wieder hingucken, lächeln nicht vergessen, genau, das schönste Colgate-Lächeln, dass du hast ... Blickkontakt hergestellt ...

"Meint der mich? Nee, kann nicht sein..."

... und schon wieder vorbei ...

Tja, damit muss man rechnen, wir sind hier nicht bei "wünsch dir was" sondern bei "so isses"

Weiter beobachten, im Auge behalten, ist die Devise ... Menno, nur noch zwei Stationen ... nochmal alles an Ausdruck in Augen und Gesicht, Körperhaltung korrigieren und - es muß einfach klappen ... Jetzt! Sie guckt!

"Warum guckt der Typ mich so komisch an"

... und schon wieder vorbei ...

Verdammt, du hast nur noch eine Haltestelle, dann mußt du raus! Jetzt muß es klappen, jetzt oder nie ... Lässig wirken, nich so verkrampft, den Blick schweifen lassen - wir sind so cool, uns kann niemand was an - da ist er, ein Blickkontakt, lange, du lächelst und sie ...

Oh, ein netter, gut aussehender, junger Mann, aber wenn ich jetzt zurücklächle dann glaubt er vielleicht ich bin leicht zu haben!

"nächster Halt Baaahn-hoooof-strase" - Du mußt raus - Beim aussteigen wirfst du ihr einen letzten (verzweifelten) Blick zu ... sie lächelt Dich an ... "Warum jetzt?" magst du vielleicht denken aber auch das ist ganz einfach:

Mitleid!

Alles kann, nichts muss, wollte es ja nur mal gesagt haben, nicht, dass du Abend für Abend frustriert ins Kissen weinst, weil dich angeblich keine beachtet. Es gehört halt doch viel mehr dazu, als ein Blick, ein Lächeln und deine perfekt liegenden Haare.

Montag, 24. September 2007

es wird ihn nicht geben...

...zumindest wenn sich nichts daran ändert, dass sich sowieso nicht viel dadurch ändert.
Noch nicht einmal kaputt machen wird sie ihn können, so wie Bridget Jones es fast geschafft hätte. Es wird sachlich zu gehen. Wenig romantisch. Wenn es soweit kommt, werden Amica und ich pragmatisch entscheiden: Es ist Zeit.
Nicht unbedingt berauschende Aussichten auf den Bund der uns vermeintlich untrennbar verbinden soll, aber sie ist nun mal der Meinung, dass es sich wohl nur um eine Formsache handelt. Für mich, mit meinem romantisch verklärten Blick auf die Dinge die eine Liebe ausmachen, ist es mehr, etwas besonderes, ein Schritt den man nicht zwischen Abendbrot und Abendfilm auf der Couch entscheidet, beschließt, in Betracht zieht...
Für mich ist dieser Bund eine Entscheidung fürs Leben und das möchte ich dann auch bitte so verstanden wissen und mindestens ein von Glückstränen gefülltes Auge möchte ich da zu erwarten wissen.

Tja, klingt nach verkehrter Welt bei uns, aber vielleicht schaff ich es ja noch einen nüchteren Blick auf die Dinge zu bekommen und dann starten wir mit gleichen Vorraussetzungen ins Rennen...

Dienstag, 4. September 2007

"let's talk about..."

...ja! So besangen es Salt'n'Pepper 1991, mit keinem Gespür für die richtige Zeit, denn wenn ich dem Artikel der aktuellen NEON glauben schenken darf, so ist es jetzt wichtiger denn je über Sex im Allgemeinen und Kopulation mit dem Partner seiner Wahl im Besonderen zu reden. Noch weiß ich nicht ob Amica mir beipflichtet wenn ich behaupte, wir sprechen sehr direkt und unseren Ansprüchen entsprechend gezielt über den Sexualakt und dem ganzen wunderbaren Drumherum. Der NEON-Artikel jedenfalls meint, dass wir nur davon sprechen, dass Sex passiert... ja, was geht euch der Rest auch an ...und das es in unsere Sprache zuviele Tabus gibt. Beim letzten Punkt muß ich beipflichten und wer den Artikel zur Hand hat, wird auch den entsprechender Verweis auf ein Zitat Wittgensteins finden: "Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt.", welches ihm, um mal unter uns zu munkeln und mit Verlaub festzustellen, lediglich zugeschrieben wird. Jedoch stimmen die Worte, nicht nur nachdenklich sondern auch, mit dem Grundempfinden unseres Daseins auf jener Welt, die wir so gern Erde nennen, überein. Sich ausdrücken können, in Wort, Schrift und Bild definiert unseren eigenen und auch den, von anderen an und in uns gesehenen, Horizont. Warum dieser bei der Thematik Sex einen pikiert anmutenden Bogen, beeinflußt durch sogenannte Sitte und Moral, um uns macht ist dann verständlich, wenn man so wie ich in einem recht konservativen Haus aufgewachsen ist. Nicht nur das Homosexualität ein Tabuthema war, auch mußte ich mir jegliche heterosexuellen Praktiken quasi im Selbststudium beibringen. Und ehrlich gesagt, wer möchte schon mit seinen Eltern über Sex reden... aber doch wenigstens mit dem Partner, es gibt schwierigeres und ganz zu schweigen von der beflügelnden Wirkung eines solchen Gesprächs, in dem Lob und Kritik wohl dosiert zum Ausdruck gebracht werden (können). Ach Kinners, so schwer kann es dann doch nicht sein, zu sagen wie ihr es gerne habt. Das Hauptproblem sehe ich in der Findung der richtigen, nicht zu kindlich aber auch nicht zu medizinisch, es sei denn man hat die Absicht dererlei Praktiken zu vollziehen, klingenden Begriffe für die Geschlechtsorgane. Dabei geht es doch eigentlich nur darum, dass man vom selben redet, also sich einmal darauf geeinigt hat den Penis z.B. Schwanz und die Vulva Muschi zu nennen. Außenstehenden darf dies getrost egal sein, denn es geht immer noch, und das wird sich vorerst nicht ändern, um die inner-partnerschaftliche Kommunikation. Wenn die erst mal steht, dann hat man, so wie ich und Amica, auch ein erfülltes Leben neben Kindern und Alltag und muß sich nicht endlos scheinenden Qualen des Stechens und Gestochenwerdens hingeben...

Donnerstag, 30. August 2007

die einseitige sicht

Amica bedachte mich mit der Zusendung dieses Links. Wir sind doch noch gar nicht verheiratet, war mein erster Gedanke und dann les ich, dann wirds mir unklar, ich meine, was wollte sie mir damit sagen? Das ich mich vielleicht zuwenig für das Zusammenleben engagiere, zuwenig investiere? Oder wollte sie mir mitteilen, dass ich doch aufpassen soll, was ich mit anderen Frauen anstelle? Der Bruch, sei es Ehe- oder "nur" Beziehung, ist ein Vorgang der durch viele Faktoren bedingt wird und da steht noch nicht mal die Lustlosigkeit im Bett der Angetrauten im Vordergrund. Sicher, wenn ein Mann sich zu dem beschriebenen (Un-)Menschen entwickelt kann ich den Sarkasmus der Autorin nachvollziehen. Da dachte ich noch nicht mal mehr daran, das Amica das auf mich beziehen könnte. (Jogginghosen? Nur wenn ich krank bin und niemand da und auch niemand kommen kann und selbst dann nur wenn sich der nahende Tod angekündigt hat...) Das der beschriebene Mann allerdings fähig ist sich eine Geliebte zu besorgen, möchte ich an dieser Stelle sehr stark bezweifeln! Und dann kommt mir auch wieder die Statistik in den Sinn wonach der Anteil betrügender Männer ebenso groß ist wie der betrügender Frauen. Und der Kommentar von anke, wonach zum Betrügen ein Mann und eine Frau gehören (wahlweise auch zwei Männer oder zwei Frauen) lässt mich dann doch wieder in der Sicherheit, dass es auch Frauen gibt, die der Realität noch nicht abgeschworen haben.
In dem Beitrag wird auf einen Artikel verwiesen, in dem wohl die Qualen beschrieben werden, die einen Mann beim Betrügen ereilen. Wenn man eine solche Untersuchung zum Betrugsverhalten von Frauen durchführen würde, währen die Ergebnisse nicht anders, aber das läßt sich ja nicht verkaufen, das gesellschaftlich als schwache Geschlecht gesehene ist in ihrem Sein unantastbar, es sind Ehefrauen und Mütter die nie auf die Idee kommen würden einen anderen Mann anzusehen und jeder der versucht darüber zu berichten ist ein Lügner. Darüber hinaus ist es auch so, dass Frauen, trotzdem sie eher gesprächig sind, solch zweifelhaften Aktionen keinen Ausdruck verleihen, Männer dagegen sehen sich in der Pflicht ihren Artgenossen davon und den damit verbundenen Erfahrungen zu berichten um sie vor ähnlichen Fehlern zu schützen.
Fazit: Betrügen ist schlecht! Betrogen wird von beiden Seiten gleichermaßen! Die damit einhergehenden Gefühle und Qualen unterscheiden sich zwischen Mann und Frau nur in Nuancen...

Dienstag, 28. August 2007

beziehung...

...oder weiteres offen lassen, es dahin trudeln und sich entwickeln lassen oder klipp klar sagen: "Ja, lass uns zusammen sein!" und wenn letzteres, was hat das zu bedeuten. Es geht ums definieren, Frauen wollen alles gern und schnell definieren, zumindest dann, wenn sie nicht explizit auf Abenteuer aus sind oder sich ihrer nicht sicher. Also, definieren, den tollen Typen den sie da ein paar Mal getroffen haben, der ihnen soooo unheimlich sympathisch ist und auch sonst alles hat, was sie von dem Mann an ihrer Seite erwarten sofort festnageln und das noch nicht mal im wahrsten Sinne des Wortes, denn dafür ist noch Zeit, wenn es endlich zu einer Übereinkunft über das mögliche Projekt "gemeinsame Zukunft" gekommen ist. Und selbst wenn frau sich dazu erweichen lässt, erst einmal "zu sehen", erst einmal dies und das gemeinsam zu unternehmen, erhebt sie Besitzansprüche. Also, um es kurz zu machen, lässt sich zu leicht und zu schnell in Situationen gefühlter Eifersucht drängen. Und für uns Männer geht es doch gerade darum die Eifersucht noch nicht in das Gemeinsame zu lassen. Wenn wir während dieser ersten Tage und Wochen andere Frauen treffen, dann doch nicht um etwas Besseres zu suchen, sondern um festzustellen, dass wir die beste bereits gefunden haben. Und wenn dem nicht so ist, dann ist es für die Frau das Beste, dass wir es noch früh genug erkannt haben. Männer wollen sich nicht festlegen, nicht in den schönen Momenten einer sich anbahnenden Liebelei aus der einmal eine handfeste Beziehung und mitunter auch glückliche Familie wachsen kann, nein, daran denken Männer nicht und sie wollen es nicht und ich finde das auch wichtig und richtig so, denn zuviel kann man sich mit einer verfrühten Definition verbauen, zuviel Schmerz kann man so unter die Menschheit bringen.
Männer wollen Remarques Liebende sein, sich treffen, hier und da, sich näher kommen, sich entdecken möchte man sagen, sich gemeinsam in etwas hinein entwickeln.
Frauen wollen alles und das auf einmal, sie suchen die Definition um ihrer Unsicherheit keine Aufmerksamkeit schenken zu müssen. Sicher, auch wollen sie den anderen kennen lernen, aber das doch dann bitte in sicherer Atmosphäre.
Und es geht noch weiter, denn wenn Mann sich durchsetzt und es schafft sich keiner Definition der Beziehung im Allgemeinen und auch nicht im Speziellen hinzugeben, definiert es Frau und Mann kann sich kaum, nur mit einer Beendigung der Affäre, aus der hätte mehr werden können, dagegen wehren oder nur mit der Zustimmung zum Bestimmten sich ergeben. Alles andere ist zweck- und aussichtslos, denn es würden nur noch mehr Fragen aufgeworfen werden deren Beantwortung noch viel mehr kostbare, gemeinsame Zeit kosten würde.
Dabei möchte Mann sich nicht frei halten für andere, er möchte nicht jederzeit verfügbar sein, alles was er möchte ist seine Freiheit und das Gefühl ein selbstbestimmtes Individuum zu sein, nicht auf einen Schlag, unbeeinflussbar und sich ergebend zu verlieren.

Montag, 20. August 2007

Das Wunder der Erektion(skontrolle)

Mit Amica Auto fahren, mehrere Stunden, bringt immer wieder neue Erkenntnisse, vorallem weil wir selten 10km am Stück schweigend nebeneinander sitzen können, es sei denn Amica schläft und ich mach ihr nur den Chauffeur. Ja, jedenfalls ging es im weitesten Sinne um die Vergewaltigung von Männern. Wenn ich sage im weitesten Sinne, dann weil es eigentlich darum ging, was passieren würde wenn eine fiktive Frau mich anmachen und sexuell belästigen würde.
"Und du würdest dann mitmachen?"
"Nein, aber wenn ich gefesselt und geknebelt wäre, könnte ich mich wohl kaum dagegen wehren!"
"Aber du kannst dich doch anstrengen dann keinen Ständer zu bekommen!"

IRRTUM - Medizinisch betrachtet ist eine Erektion ein Reflex, sie geschieht also unwillkürlich bzw. spontan. Es ist meines Wissens nach nicht möglich eine Erektion so zu kontrollieren, wie es zuweilen gesellschaftlichen Zwängen zuliebe gefordert wird. Die Stimulation des männlichen Geschlechtorgans führt zur Ausschüttung von Geschlechtshormonen und bedingt so die Erektion. Da hilft auch alles Anstrengen nicht und auch nicht die Gedanken an etwas unsexuelles oder etwas ganz schlimmes. Meist verstärken diese Gedanken nur noch das Empfinden einer sexuellen Situation. Gerade in peinlichen Momenten, also zum Beispiel unter der Dusche im Schwimmbad, wo ein Ständer so unerwünscht ist, wie das Furunkel am Arsch, ist durch die Scham und der Gedanke "Jetzt nicht, verdammt!" die Gefahr besonders groß nicht mehr einschreiten zu können und wenn dann die umstehenden auch noch neidischen Blickes anfangen zu höhnen und zu spotten ist die Erektion perfekt. Aber: alles kann, nichts muss.
Und um mal auf den Punkt zu kommen: Die in der Literatur beschriebene Selbstdisziplinierung ist meines Erachtens ein Wunschdenken und Bukowski beschrieb in Faktotum eine sehr treffende Situation zu oben beschriebenen Sachverhalt. Er wird von einer sehr unansehnlichen Frau mit dem Mund solange malträtiert bis er, entgegen seinen Gedanken und Wünschen jetzt "nur keinen Ständer zu bekommen" mit einer prächtigen Latte da stand. Na herzlichen Glückwunsch...

Dienstag, 14. August 2007

Haare, Haare, überall Haare

Als emanzipierter Mann komm ich nun mehr an der Körperhaarentfernung, die über den Bartwuchs hinausgeht, nicht mehr vorbei. Soweit hab ich das ja eingesehen und habe auch kein Problem damit. Allerdings habe ich, mal wieder, ein Problem mit den damit verbundenen Unterschieden die da zwischen Mann und Frau von der Industrie gemacht werden. So steh ich jedes Mal unter der Dusche und frage mich, ob nun das Shampoo als Rasierschaumersatz reicht oder ob ich den Rasierschaum/das Rasiergel benutzen soll, welches für die Gesichtspflege bestimmt und da auch sehr angenehm ist. Letzteres brennt wie Hölle. Und da Amica gerade da ist, habe ich die Chance mal ein Produkt für die weibliche Haarentfernung mit der Klinge zu testen und stelle verbittert fest, dass dieses viel besser ist, nicht brennt und auch nicht das unangenehme Frischegefühl von Menthol oder Ablegern dessen hinterlässt. Es duftet nach Blümchen, aber darüber kann ich ja hinwegsehen. Warum gibt es sowas nicht für den Mann von Welt? Warum muss ich mir dann, wenn Amica wieder weg ist, wieder die selbe Entscheidungsfrage stellen? Oder darf ich auch jenes Produkt "for woman" benutzen? Und was ist mal mit nem ergonomischen Rasierer, der unter der Dusche nicht immer aus der Hand rutscht, hab bei Amica sowas gesehen, aber der war pink...

Donnerstag, 9. August 2007

noch immer nicht verstanden

Die Sache mit der unterbewußten Flirterei geht mir nicht aus dem Kopf. Nachdem Amica es aufgeworfen hatte, zog ich ins Feld, dagegen verbal anzukämpfen, aber da ich mir nicht sicher war, für die richtige Sache, also für das Recht zu kämpfen, versuchte ich andere Meinungen dazu einzuholen. Erschrecken stand mir aufs Gesicht gemeißelt.

"...das du manchmal wirklich nicht merkst, wann es flirten ist und wann nicht..."

...stand es in einer Mail. Warum soll ich das nicht merken? Was ist flirten überhaupt?
Das Frauen das sowieso immer falsch verstehen, da brauchen wir gar nicht diskutieren... Flirtet man, wird man ignoriert, ist man nur nett und aufgeschlossen, flirtet man angeblich. Warum steht das dann nicht in diesen ganzen Handbüchern mit so weithergeholten Titeln wie "Angriffsziel: Frau! Tips und Tricks zum erfolgreichen Erstkontakt. Ein taktischer Führer für Profis und solche, die noch viel lernen müssen!" oder "Nimm Dir die Frau! Unwiderstehlich flirten und verführen"? Warum steht da nicht drin: "Seien Sie sie selbst, eröffnen sie keine Offerten und bleiben sie ganz entspannt." Oder wie Stromberg sagen würde: "Immer locker durch die Hose atmen!"
Das sollte da drin stehen, denn nichts anderes mache ich und man wirft mir zum einen vor, von Seiten wo solche Vorhaltungen legitim sind, nicht zu wissen wann ich flirte, zum anderen, dass ich ein gutes Händchen im Umgang mit Frauen habe. Überlegt doch mal! Ich bin, und jetzt wirds persönlich, schüchtern, zurückhaltend, wenn ich dann aber gefordert werde, also der Erst-, Zweit-, ... n-Kontakt unvermeidlich ist, verstelle ich mich nicht, bin ehrlich zu mir und zum Gegenüber. Wenn das, das Geheim-Rezept eines Flirts ist, dann frag ich mich ernsthaft, wovor ich zuweilen Angst hatte, was mich Zweifeln ließ.
Jedoch ist es nicht immer ein Flirt, der dann als solcher gedeutet wird, vielleicht sollte dazu mal einer einen Ratgeber schreiben, am besten bevor Amica mich sitzenlässt, weil ich schon wieder mit der und der und der "geflirtet" habe.

Dienstag, 31. Juli 2007

masturbierende weicheier

Da wir heut mal wieder die Masturbation als probates Mittel zum Stressabbau und zur Leistungssteigerung probierten, natürlich von Erfolg gekrönt, fasse ich mir ein Herz aus der Zwickmühle eine gewinnbringende Kornmühle zu machen...oder so...finde übrigens die Kombination von probat und probiert sehr schön, da bin ich dafür, da bin ich PRO...

Alles fing damit an, dass jemand "Weichei" als omnipräsenten Begriff in meinen kläglichen Wortschatz zurückführte, so dass ich gezwungen war noch am selben Abend über jene Erscheinung, nicht die Begrifflichkeit sondern das beschriebene Subjekt, mit einigen Vertrauten zu diskutieren. Dabei traf mich am härtesten, was nicht die bleibende sondern einzig die momentane Wirkung beschreibt, die Aussage "Alle Männer sind Weicheier!" einer eigentlich sonst sehr objektiven Frau. Naja, was solls dachte ich mir, die meisten Argumente wie "...weil sie Schmerzen nicht ertragen können" oder "...immer besser sein/das bessere haben wollen als andere" konnte ich ja mit Evolutionstheorie, Gebärauftrag, Jagdverhalten und Imponiergehabe/Balzverhalten von Männchen beiseite schieben.

Worauf wollt ich hinaus? *grübel* ... Ach...

Ich finde ja Frauen sind die eigentlichen Weicheier! Vorallem wenn sie anfangen die Schuld für gewisse Sachen bei den Männern zu suchen. Sowas würde mir, als Mann im besten Alter, nie einfallen. Dafür mag ich Frauen zu sehr, mag ihre Macken und Schrullen, die Verquertheit einiger find ich auch ganz süß und ganz besonders mag ich es wenn Frau Frau ist. So! Und ich finde zu einer Frau gehört ein gesundes Selbstverständnis, dass ihr gebietet sich selber stimulieren zu können - nicht zu müssen! - zu können! Also erfahren zu haben, wie ihr Körper funktioniert, wie sie es gerne hat und was absolut überhaupt gar nicht geht in Worte zu kleiden und/oder Hände, Münder und Penisse so zu steuern, dass das Maximum an Lust, Extase und Glück zu empfinden ist.
Dies also, soll als Aufruf verstanden sein, liebe Weicheier, zur Masturbation als Weg zu sich selbst!

Freitag, 27. Juli 2007

Frauen sind keine visuellen Typen

Was übrigens dann auch das eklärt.

Aus der Reihe: "Wir versuchen Frauen zu verstehen"

Ich kenne keinen heterosexuellen Mann, den der Anblick sekundärer weiblicher Geschlechtsorgane kalt lässt. Zum einen wären da die Brüste, die, egal ob groß oder klein ...oder eher so mittel... immer einen Blickfang darstellen. Sind sie in Stoff gehüllt, versucht Mann sie gedanklich zu entblößen, sind sie in voller Schönheit zu sehen gibt es eigentlich kaum noch einen Moment in dem er nicht hinschaut, wenn er es nicht darf: versucht hinzuschauen. Ähnlich verhält es sich mit der Vulva, die, wenn sichtbar immer einen Blick und entzücktes und wohlwollendes Staunen und Raunen auszulösen vermag. Dabei gibt es kaum Regeln, nach denen es sich für Frau zu richten lohnt. Also egal ob rasiert oder "naturbelassen", hervorlugende innere Labien oder eben nicht, der männliche Geschmack ist da sehr verschieden, läßt sich aber meist sehr schnell überreden. Zumindest kam mir noch kein "nicht göttlich anmutendes" dieser äußeren Geschlechtsorgane zu Augen. So weit, so gut, sei festgestellt, Mann lässt sich von Äußerlichkeiten beeindrucken und, was es hervorzuheben gilt, an- bis erregen. Nicht umsonst wählte der Verfasser des Wiktionary-Eintrags zu erigieren, das treffende Beispiel "Sein Penis erigierte beim Anblick der nackten Schönheit."
Was hat Mann dem entgegenzusetzen? Einen Penis - na super - und entgegensetzen ist hier auch nicht das Wort der Wahl. "Er gehört halt dazu." "Funktional, aber ansehnlich?" ... diese und andere Aussagen sammelte ich bei der Befragung von Betroffenen, also Frauen... Sicher, es gibt durchaus Penisse, denen man nur die Funktion, nicht aber ein gutes Aussehen nach sagen kann, aber doch, und hier ist es ähnlich wie bei Brüsten und Vulven, ist es eine Geschmacksfrage. Es gibt schöne Penisse! Aber selbst diese schaffen es kaum eine Frau in Verzückung zu versetzten. Sie betrachtet, wenn schon, einen Mann "lieber von hinten" oder schaut ihm in die Augen. Ja, und wenn schon Penis, dann doch bitte schön erigiert...
Tja, Jungs, so siehts aus... Also beim nächsten Mal das Ding der Frau nicht gleich ins Gesicht strecken, lieber den Po zeigen, sie wird es euch danken. Ach übrigens: Nicht schön/attraktiv ist nicht gleichbedeutend mit nutzlos! Nicht verwechseln...

Freitag, 20. Juli 2007

weitere ungerechtigkeiten...

...die die Welt nicht braucht, aber dennoch mal angesprochen werden müssen - innerer Drang und so...

Warum sehen nackte Männer mit Socken regelrecht albern aus, nackte Frauen dagegen verlieren nur selten mit Socken den Ansehnlichkeitsfaktor!?

Die Recherche in den Online-Welten konnte mir bei der beantwortung der Frage nicht weiterhelfen und förderte nur zu Tage, das häufiger über nackte, sockentragende Männer diskutiert wird. Was an sich nicht falsch ist, denn es sieht wirklich furchtbar eigenartig aus und einige unbelehrbare soll es da noch geben, die abends im Schlafzimmer völllig enthüllt mit bekleideten Füßen der bereits im Bett liegenden Angetrauten klar machen wollen, dass es "jetzt gleich los geht". Und ich bin mir ziemlich sicher, dass so manche Frau regelrecht dazu genötigt wird, Kopfschmerz, verursacht von Augenschmerzen, zu simulieren und sich müde bis schlafend zu stellen. Weiter so Mädels, das Recht sei euch gegönnt.
Aber warum sehen denn nun Frauen bei weiten nicht so albern aus? Oder liegt das mal wieder an meiner hormonbedingten Wahrnehmung des weiblichen Geschlechts?

Dienstag, 17. Juli 2007

"wie macht ihr weiber das?"

Es geht darum: Mann bewegt sich z.B. durch die Fußgängerzone. Mann sieht attraktive Frau. Mann schaut Frau ausführlichst an und kann sich nicht dagegen wehren zu denken: "Schöne Frau!"
Anders: Frau bewegt sich z.B. durch die Fußgängerzone. Frau schaut sich gar nicht um, läuft an attraktiven Mann vorbei, ignoriert ihn. Was nicht heißt, sie würde ihn nicht sehen, aber Frau schafft es zu unterdrücken, dem Mann zu zeigen "Du bist ein schöner Mann!"

Sicher hab ich auch schon davon gehört, dass Frauen es als unangenehm empfinden angestarrt zu werden, doch soll es hier darum gehen, zu sehen, nicht zu starren, zu denken, nicht zu sabbern.

Vielleicht hab ich auch nur ein falsches Bild von attraktiven Männern oder vielleicht gibt es die so selten, dass ich den Blick und das zustimmende Nicken der Frauen noch nie entdecken konnte.
Kann das wirklich an einem der folgenden Gründe liegen, die mir von einem weiblichen Wesen zugetragen wurden?

UNSICHERHEIT - führt sie an, also die Angst vor einer Enttäuschung, wenn er nicht zurückschaut und vielleicht nicht so von der Schauenden denkt, wie sie von ihm. Oder er könnte vielleicht genervt sein. Liebe Frauen - schaut mich an, ich reiß euch dafür nicht den Kof ab. Und noch was: Diese Unsicherheit begleitet auch Männer und jetzt fragt mich nicht, warum die fähig sind, sie zu überwinden...

"oh erwischt" - "Entblößung" nennt sie es. Dem soll der Grundgedanke des "Um Himmels Willen, er soll doch nicht wissen was ich denke!" zu Grunde liegen. Ein Punkt den ich nicht verstehen will, schließlich geht es doch auch darum, dem anderen ein gewisses Gefühl des "gut seins" zu vermitteln.

"nicht die Genugtuung geben" - nachvollziehbar, bei arrogant wirkenden, die Nase gen Himmel tragenden Kerlen.

Frauen sollen wohl auch nur Menschen sein und mit Trieben bestückt durchs Leben gehen. Das sie diese allerdings so gekonnt und wissentlich unterdrücken, will mir nicht in meinen Schädel. Vorallem kann ich in diesem Zusammenhang den Gedankengang "Mich schaut nie einer an" nicht nachvollziehen, denn: Warum sollte er, wenn er doch sowieso nur ignoriert wird?!

Mittwoch, 11. Juli 2007

wie es wäre ...

... statt Schwanzträger, Schlitzpisser zu sein, fragte ich mich schon ein paar Mal und irgendwie finde ich keine geeignete Antwort die über "Mir würden andere Wege offen stehen" hinaus geht, daher dies kleine Gedankenexperiment. Vielleicht schaffen es ja Worte zusammenzufassen was mich erwarten würde.
Wäre ich eine Frau, würde ich natürlich unverschämt gut aussehen, also zu meinem Dasein als Mann keine Abstriche akzeptieren. Was ich mir bisschen schwierig vorstelle, ist meine Größe zu transportieren, also mach ich mich mal zehn cm kleiner, also 1,80. Haare wären mittellang bis lang, Haarfarbe würd ich behalten. Konfektion 36/38, 75B und Schuhgröße 39. Fertig! Was würde mich also erwarten?
Das erste, was mir einfällt, ist, dass das Spektrum der zur Verfügung stehenden Kleidung sprunghaft ansteigen würde, ich würde behaupten mit 10 potenziert würde. Es gäbe Stilettos, Ballerinas, Clarks, Sneaker, Stiefel, Sandaletten, Peeptoes, Mules, Deux Pièces, Slings und so weiter und sofort für mich zur Auswahl. In meinem Schrank könnten Röcke, Kleider, verschiedenste Hosen (neben Jeans) darauf warten, von mir ausgeführt zu werden. Das könnt ich dann alles mit Tops, die sich in Trägerbreite, Ausschnitttiefe und -schnitt, Farbe, Muster, Rückenschnitt, Betonung unterscheiden, Blusen, T-Shirts, Polos usw. kombinieren. Im Sommer am Strand oder Freibad bzw. im Winter im Hallenbad könnt ich wählen zwischen Badeanzug oder Bikini, und bei beiden einer nicht enden wollenden Auswahl an Schnitten und Farben ausgesetzt sein. Beim Sport könnt ich leger oder sexy auftreten, bei Abendveranstaltungen, das kleine Schwarze oder das schönste aller Kleider tragen ... Ganz zu Schweigen von der Vielzahl der Wäschestücke und Varianten für drunter und die Nacht. Mir wird schwindelig.
Aber Klamotten allein machen ja eine Frau noch nicht zur Frau, sie machen nur ihr Leben schöner. Will ich mir also mal um die körperlichen Belange einer Frau Gedanken machen. Fangen wir mal ganz harmlos an: Kraft und Ausdauer ... Da der weibliche Körper anatomisch aufs Kinder kriegen und versorgen ausgelegt ist, sind die Fettreserven, die im Laufe der Zeit angelegt werden, größer als beim (normal gebauten) Mann, dafür müssen Muskeln weichen, also sowohl Ausdauer- als auch Kraftmuskulatur. Dies sollte aber nicht das Problem darstellen, schließlich weiß die männliche Bevölkerung darum und ist sicher gern bereit mir die schwere Wasserkiste in den dritten Stock zu tragen oder beim Reifenwechsel unter die Arme greifen. Immer öfter höre ich von Diäten und dem wohl ständig währenden Gefühl einer Frau "ich bin zu dick“ ... dass diese Fettreserven, die es ermöglichen Kinder zu gebären natürlich hier und da mal sichtbar sind, kann man nicht ausschließen, allerdings ist es auch so, dass Männer (und ich kann das ja hier so unverblümt sagen, schließlich kann ich mich auch in die Realität zurück versetzen) auch Gefallen an Rundungen und kleinen Pölsterchen haben. "Was zum Anfassen" ist ein gern gebrauchter Satz. Also sollte Frau mit entsprechendem Selbstbewusstsein durchs Leben gehen und den Realitätsbezug nicht aus den Augen verlieren. Dass dies natürlich manchmal auf die Verfügbarkeit von gewissen Kleidungsstücken zurückfällt, lässt sich nicht schön reden, jedoch bleibt die Auswahl größer, bunter, schöner.
Welche anatomischen Besonderheiten gibt es noch zu beachten? Nun, vielleicht eingangs erwähnter Schlitz. Zum Wasser lassen muss Frau sitzen, wahlweise hocken. Dass dies nicht immer und überall so möglich ist, wie das schnelle Auspacken eines Penis ist schon klar, dafür haben Frauen (zumindest die, die ich kenne) beeindruckend große Blasen und verdammt kräftige Schließmuskeln.
Brüste - Mann denkt da vielleicht: "hey, is doch super, immer was dabei zum anfassen und spielen und her zeigen". Dass Frau dies anders sieht, ist mir bewusst. Manch eine sagt: "Es sind nur Brüste" und viel zu oft mit dem Nachsatz "deine Mutter hat auch welche" - darüber möchte Mann nicht nachdenken (müssen). Dass Brüste im Weg sein können, kann ich in bestimmten Situationen nachvollziehen, dass sie aber beim Sport als Störfaktor gelten könnten, kann ich spätestens seit den Animationen eines englischen Sport-BH-Herstellers nicht mehr glauben. Brüste, egal wie klein oder groß, sind, richtig in Szene gesetzt, vielleicht gestützt und geschützt ein Symbol für Fruchtbarkeit, das männliche Mitmenschen anzieht und wahlweise zum Sabbern verleitet. Brüste sind Machtmittel!
Die Vagina - und hier hört meine Vorstellungskraft dann auf und es geht mir so wie Frauen die sich versuchen vorzustellen, wie das Auskommen mit einem Penis möglich ist. Aber eng mit der Scheide verbunden sind die Monatsblutungen, die bei vielen Frauen mit Schmerzen einhergehen, sogenannte Stimmungsschwankungen hervorrufen, Unwohlsein bedingen und wahlweise einfach nur nerven oder immer zur falschen Zeit kommen. Damit muss ich umgehen lernen.
Po - mitunter auch Arsch genannt. wohlgeformt wünscht man sich diesen als Frau, nicht zu groß, lieber klein. Das man auch als Frau dies nicht beeinflussen kann scheint deprimierend, aber wohl auch so gewollt. Auch hier gilt wieder das Prinzip Selbstbewusstsein.
In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist - wie stell ich es mir vor, das Innerste einer Frau, ihre Gedanken und Gefühle? Frauen wohnen und leben in ihrem Körper, als Frau achte ich natürlich darauf WAS ich WANN und WARUM esse ... als Mann unvorstellbar, weiß abends selten, was es mittags gab, Nahrungsaufnahme als Zweck steht da im Vordergrund ... als Frau allerdings weiß ich was mir gut tut und achte auch darauf, und auch darauf, dass mein Partner seine Ernährung bewusster gestaltet. All das befähigt mich dann auch, meinen Körper zu hören, ihn zu lesen und Anzeichen von drohenden Krankheiten zu analysieren und frühstmöglich zu intervenieren. Und dazu gehört auch, da ich ja in meinem Körper lebe, diesen regelmäßig auf Herz, Nieren und Gebärmutter prüfen zu lassen. Regelmäßigkeiten - für Männer unvorstellbar und dann auch noch bei nem Arzt? Zu Hause in der eigenen Garage ... aber lassen wir das. Als Frau spreche ich also halbjährlich bei der Gynäkologin meines Vertrauens vor um mir unter Überwindung all meines Schamgefühls bestätigen zu lassen, dass alles "Tip Top" ist.
Und da ist Schamgefühl nur eines von unzähligen Gefühlen, die mich als Frau erwarten. Da gibt es kein schwarz und weiß mehr, da gibt es Nuancen von Freude und von Trauer und alle möchte ich leben und allen gebe ich eine Berechtigung und alle möchte ich ausleben dürfen, ohne schief angeschaut zu werden.
Der Alltag in unserer Gesellschaft hängt auch sehr eng mit meiner Gefühlswelt zusammen. Mit meiner besten Freundin teile ich viele meiner Gedanken und sie wird auch viel früher als mein Partner merken, wenn mir irgendetwas nicht passt, ich eine Umarmung brauche oder mir irgendetwas Unbeschreibliches auf der Seele brennt. Darüber hinaus bin ich dann Ansprechpartnerin von einem guten, männlichen Freund, dem ich in den Fragen zu Frauen im Allgemeinen und seinem Liebesleben im Besonderen mit meiner meist radikalen Meinung gegenüber seinen Frauenvorstellungen mit meinem weiblichen Rat zur Seite stehe. Sehr gern hätte ich wohl auch einen homosexuellen Freund, warum auch immer.
Wäre ich eine Frau - so müssten eigentlich viele Sätze in diesem Bericht beginnen - würde ich die Wochenenden damit verbringen, auszugehen, mit meinen Freundinnen tanzen gehen. Hätte ich einen Freund, wäre dieser natürlich vorrangiger Mittelpunkt meiner Wochenenden, aber halt nur solange, wie ich ihn zu den Unternehmungen die mir gefallen, überreden kann.
Unter der Woche treffe ich eine Vielzahl von Freunden und Bekannten, zum Essen vielleicht oder zu gemeinsamen, unter anderen sportlichen, Unternehmungen. Überhaupt wäre mein Freundeskreis größer, als der eines Mannes. Vielleicht würde ich auch ein Ehrenamt innehaben, aber sicher bin ich mir da noch nicht.
Natürlich würde ich mich darum bemühen einen guten Job zu bekommen. All jenen die meinen, ich hätte mich eventuell hochgeschlafen oder nur mit Äußerlichkeiten überzeugen können würde ich ein "Na und?!" entgegenschmettern, immer in dem Wissen ich habe hart für meine Position gekämpft und sowohl sexuelle Übergriffe als auch Visuelles hat nicht dazu beigetragen. Als Frau hätte ich es dennoch nicht leicht, mich zu behaupten. Schließlich muss mein Arbeitgeber immer damit rechnen, dass ich mich auf Wichtigeres, wie z. B. das Gründen einer Familie (mit Kindern!) besinne. Deswegen würde er mein Gehalt, ungerechterweise am untersten Limit ansiedeln. Sich als Frau da durchzuschlagen, mit Leistungen zu überzeugen und zu zeigen, dass mein Engagement dem eines männlichen Mitarbeiters gleich kommt, würde sicher nicht einfach sein.
Wäre ich eine Frau, wäre ich wohl eine der Wenigen, die mit einem übersteigerten sexual Trieb ausgestattet sind und liebevoll Nymphomaninnen genannt werden.