Dienstag, 31. Juli 2007

masturbierende weicheier

Da wir heut mal wieder die Masturbation als probates Mittel zum Stressabbau und zur Leistungssteigerung probierten, natürlich von Erfolg gekrönt, fasse ich mir ein Herz aus der Zwickmühle eine gewinnbringende Kornmühle zu machen...oder so...finde übrigens die Kombination von probat und probiert sehr schön, da bin ich dafür, da bin ich PRO...

Alles fing damit an, dass jemand "Weichei" als omnipräsenten Begriff in meinen kläglichen Wortschatz zurückführte, so dass ich gezwungen war noch am selben Abend über jene Erscheinung, nicht die Begrifflichkeit sondern das beschriebene Subjekt, mit einigen Vertrauten zu diskutieren. Dabei traf mich am härtesten, was nicht die bleibende sondern einzig die momentane Wirkung beschreibt, die Aussage "Alle Männer sind Weicheier!" einer eigentlich sonst sehr objektiven Frau. Naja, was solls dachte ich mir, die meisten Argumente wie "...weil sie Schmerzen nicht ertragen können" oder "...immer besser sein/das bessere haben wollen als andere" konnte ich ja mit Evolutionstheorie, Gebärauftrag, Jagdverhalten und Imponiergehabe/Balzverhalten von Männchen beiseite schieben.

Worauf wollt ich hinaus? *grübel* ... Ach...

Ich finde ja Frauen sind die eigentlichen Weicheier! Vorallem wenn sie anfangen die Schuld für gewisse Sachen bei den Männern zu suchen. Sowas würde mir, als Mann im besten Alter, nie einfallen. Dafür mag ich Frauen zu sehr, mag ihre Macken und Schrullen, die Verquertheit einiger find ich auch ganz süß und ganz besonders mag ich es wenn Frau Frau ist. So! Und ich finde zu einer Frau gehört ein gesundes Selbstverständnis, dass ihr gebietet sich selber stimulieren zu können - nicht zu müssen! - zu können! Also erfahren zu haben, wie ihr Körper funktioniert, wie sie es gerne hat und was absolut überhaupt gar nicht geht in Worte zu kleiden und/oder Hände, Münder und Penisse so zu steuern, dass das Maximum an Lust, Extase und Glück zu empfinden ist.
Dies also, soll als Aufruf verstanden sein, liebe Weicheier, zur Masturbation als Weg zu sich selbst!

Freitag, 27. Juli 2007

zwickmühle

"masturbation" oder "weicheier"?!

Frauen sind keine visuellen Typen

Was übrigens dann auch das eklärt.

Aus der Reihe: "Wir versuchen Frauen zu verstehen"

Ich kenne keinen heterosexuellen Mann, den der Anblick sekundärer weiblicher Geschlechtsorgane kalt lässt. Zum einen wären da die Brüste, die, egal ob groß oder klein ...oder eher so mittel... immer einen Blickfang darstellen. Sind sie in Stoff gehüllt, versucht Mann sie gedanklich zu entblößen, sind sie in voller Schönheit zu sehen gibt es eigentlich kaum noch einen Moment in dem er nicht hinschaut, wenn er es nicht darf: versucht hinzuschauen. Ähnlich verhält es sich mit der Vulva, die, wenn sichtbar immer einen Blick und entzücktes und wohlwollendes Staunen und Raunen auszulösen vermag. Dabei gibt es kaum Regeln, nach denen es sich für Frau zu richten lohnt. Also egal ob rasiert oder "naturbelassen", hervorlugende innere Labien oder eben nicht, der männliche Geschmack ist da sehr verschieden, läßt sich aber meist sehr schnell überreden. Zumindest kam mir noch kein "nicht göttlich anmutendes" dieser äußeren Geschlechtsorgane zu Augen. So weit, so gut, sei festgestellt, Mann lässt sich von Äußerlichkeiten beeindrucken und, was es hervorzuheben gilt, an- bis erregen. Nicht umsonst wählte der Verfasser des Wiktionary-Eintrags zu erigieren, das treffende Beispiel "Sein Penis erigierte beim Anblick der nackten Schönheit."
Was hat Mann dem entgegenzusetzen? Einen Penis - na super - und entgegensetzen ist hier auch nicht das Wort der Wahl. "Er gehört halt dazu." "Funktional, aber ansehnlich?" ... diese und andere Aussagen sammelte ich bei der Befragung von Betroffenen, also Frauen... Sicher, es gibt durchaus Penisse, denen man nur die Funktion, nicht aber ein gutes Aussehen nach sagen kann, aber doch, und hier ist es ähnlich wie bei Brüsten und Vulven, ist es eine Geschmacksfrage. Es gibt schöne Penisse! Aber selbst diese schaffen es kaum eine Frau in Verzückung zu versetzten. Sie betrachtet, wenn schon, einen Mann "lieber von hinten" oder schaut ihm in die Augen. Ja, und wenn schon Penis, dann doch bitte schön erigiert...
Tja, Jungs, so siehts aus... Also beim nächsten Mal das Ding der Frau nicht gleich ins Gesicht strecken, lieber den Po zeigen, sie wird es euch danken. Ach übrigens: Nicht schön/attraktiv ist nicht gleichbedeutend mit nutzlos! Nicht verwechseln...

Montag, 23. Juli 2007

...

Die Selbstbefriedigung stellt den einzigen Sexualakt dar, der etwas mit Kultur zu tun hat, weil er ganz und gar aus Phantasie entspringt.

Freitag, 20. Juli 2007

weitere ungerechtigkeiten...

...die die Welt nicht braucht, aber dennoch mal angesprochen werden müssen - innerer Drang und so...

Warum sehen nackte Männer mit Socken regelrecht albern aus, nackte Frauen dagegen verlieren nur selten mit Socken den Ansehnlichkeitsfaktor!?

Die Recherche in den Online-Welten konnte mir bei der beantwortung der Frage nicht weiterhelfen und förderte nur zu Tage, das häufiger über nackte, sockentragende Männer diskutiert wird. Was an sich nicht falsch ist, denn es sieht wirklich furchtbar eigenartig aus und einige unbelehrbare soll es da noch geben, die abends im Schlafzimmer völllig enthüllt mit bekleideten Füßen der bereits im Bett liegenden Angetrauten klar machen wollen, dass es "jetzt gleich los geht". Und ich bin mir ziemlich sicher, dass so manche Frau regelrecht dazu genötigt wird, Kopfschmerz, verursacht von Augenschmerzen, zu simulieren und sich müde bis schlafend zu stellen. Weiter so Mädels, das Recht sei euch gegönnt.
Aber warum sehen denn nun Frauen bei weiten nicht so albern aus? Oder liegt das mal wieder an meiner hormonbedingten Wahrnehmung des weiblichen Geschlechts?

Dienstag, 17. Juli 2007

weibliche logik - für fortgeschrittene

Mußte ich mir gestern noch unter vorwurfsvollen Blick und erhobener Stimme sagen lassen, dass ich den Abwasch nicht machen, ihren Dreck nicht wegräumen soll, sie würde das alleine machen, ich jedoch bockig und dickschädlich wie ich nun mal bin, trotzdem die Teller und Töpfe einer Reinigung unterzog, passierte heut etwas total unerwartetes:

Da Amica heut schon wieder das Weite sucht um dann kurz vor Mitternacht von ihren Eltern vom Bahnhof abgeholt zu werden, schaffte ich sie gerade zum Bahnhof. Dies allerdings nicht ohne mir die Bemerkung verkneifen zu können, dass ich ja heut wieder den Abwasch machen muß. Ein paar Teller, ein Topf, Besteck, eine Schüssel...alles was sie tagsüber, während ich auf Arbeit war halt so brauchte.

1. Argument

"Das bißchen ... das lohnt sich doch gar nicht extra!" - Für mich ist das schon ein großer Aufwasch und bedarf einer vernünftigen Planung im enggestrickten Zeitplan.

2. Argument

Argument ist falsch gesagt, denn hier wurde Amica schon trotzig. "Ja, dann lass es halt stehen bis ich in *überleg* zwei Wochen wieder da bin!" - Jo! Is klar! Kein Ding, ich wollt schon immer Pilze züchten, fehlten mir bisher doch einzig die Lebensmittelreste.

3. Argument

Und das hängt eng mit dem ersten zusammen... "Ja, hättest du gestern nicht abgewaschen, hätte es sich heut gelohnt!"

4. Argument

(schließlich bin ich ja immer noch dagegen, dass sie recht hat)
"Ja, heut hätt ich das von gestern und morgen das von heut abgewaschen!" - Schatz? Prinzessin? Du bist gerade im Begriff zum Bahnhof gebracht zu werden, es gäbe kein morgen.

Dem folgte ein kurzes: "Du hast recht!"

Aber irgendwie...nun...

5. Argument

"Wann hätte ich das denn noch tun sollen, habe den ganzen Tag gearbeitet!" - Und jetzt ist es für mich vorbei. Ich versteh gar nichts mehr, nur noch Bahnhof, an dem wir mittlerweile angekommen sind. Hätte ich gestern nicht abgewaschen, nur mal rein fiktiv, hätte ich gestern nicht abgewaschen, hätte sie den Abwasch heute gemacht. Aber halt, sie hatte ja den ganzen Tag zu tun. Für mich als Mann - logisch denken könnendes Wesen - läßt das nur eine Schlußfolgerung zu:

Egal wie, die Scheiße bleibt an mir hängen!

Der eigentliche Aufreger für mich daran ist, dass dies nicht dem Rechts- und Unrechtsempfinden entspricht, nach dem sie "Ungerechtigkeiten" die sie betreffen (könnten) bemisst.

Ich geh dann mal abwaschen...

"wie macht ihr weiber das?"

Es geht darum: Mann bewegt sich z.B. durch die Fußgängerzone. Mann sieht attraktive Frau. Mann schaut Frau ausführlichst an und kann sich nicht dagegen wehren zu denken: "Schöne Frau!"
Anders: Frau bewegt sich z.B. durch die Fußgängerzone. Frau schaut sich gar nicht um, läuft an attraktiven Mann vorbei, ignoriert ihn. Was nicht heißt, sie würde ihn nicht sehen, aber Frau schafft es zu unterdrücken, dem Mann zu zeigen "Du bist ein schöner Mann!"

Sicher hab ich auch schon davon gehört, dass Frauen es als unangenehm empfinden angestarrt zu werden, doch soll es hier darum gehen, zu sehen, nicht zu starren, zu denken, nicht zu sabbern.

Vielleicht hab ich auch nur ein falsches Bild von attraktiven Männern oder vielleicht gibt es die so selten, dass ich den Blick und das zustimmende Nicken der Frauen noch nie entdecken konnte.
Kann das wirklich an einem der folgenden Gründe liegen, die mir von einem weiblichen Wesen zugetragen wurden?

UNSICHERHEIT - führt sie an, also die Angst vor einer Enttäuschung, wenn er nicht zurückschaut und vielleicht nicht so von der Schauenden denkt, wie sie von ihm. Oder er könnte vielleicht genervt sein. Liebe Frauen - schaut mich an, ich reiß euch dafür nicht den Kof ab. Und noch was: Diese Unsicherheit begleitet auch Männer und jetzt fragt mich nicht, warum die fähig sind, sie zu überwinden...

"oh erwischt" - "Entblößung" nennt sie es. Dem soll der Grundgedanke des "Um Himmels Willen, er soll doch nicht wissen was ich denke!" zu Grunde liegen. Ein Punkt den ich nicht verstehen will, schließlich geht es doch auch darum, dem anderen ein gewisses Gefühl des "gut seins" zu vermitteln.

"nicht die Genugtuung geben" - nachvollziehbar, bei arrogant wirkenden, die Nase gen Himmel tragenden Kerlen.

Frauen sollen wohl auch nur Menschen sein und mit Trieben bestückt durchs Leben gehen. Das sie diese allerdings so gekonnt und wissentlich unterdrücken, will mir nicht in meinen Schädel. Vorallem kann ich in diesem Zusammenhang den Gedankengang "Mich schaut nie einer an" nicht nachvollziehen, denn: Warum sollte er, wenn er doch sowieso nur ignoriert wird?!