Dienstag, 2. Dezember 2008

ich bin furchtlos

manch einer da draußen scheint eigenartige vorstellungen von der hirnaktivität von frauen zu haben:

"Hast du denn eine Ahnung, wie viele elektrische Verbindungen ständig im Kopf aufgebaut werden?"
- "Ähm..."
"Und diese Gehirnstrahlung schädigt meine Spermienproduktion, deshalb darfst du mir auf gar keinen Fall mit dem Kopf dort unten nahe kommen! Kapiert?"
Q

nein, davor hab ich keine angst, nein, nein, nein ... diejenigen damen die mir gern das fürchten lehren wollen können sich vertrauensvoll, mit bild und kurzer vita an mich wenden.

noch eins zur denkleistung von frauen, die hier in keinster weise harabgesetzt werden soll: sie soll nicht herabgesetzt werden!

Montag, 1. Dezember 2008

zum tag passend eine begebenheit vom wochenende

1. Dezember - Weltaidstag ... und das Thema Schutz wird immer uninteressanter für die breite Masse der Bevölkerung, da immer wieder von Erfolgen im Kampf gegen den HI-Virus berichtet wird. Ich aber halte es wie Frau Neudecker: Ausrotten durch Isolation! ...da sind für den Geschlechtsakt die praktischsten Helfer Kondome ...

... und es gibt tatsächlich noch Menschen da draußen, die meinen, so ein Kondom würde unangenehm sein, würde sich störend auswirken, man berichtete von komischen Geräuschen und einem störenden Gefühl... soweit die Erfahrungen bisher ... dass das alles bullshit ist konnte ich beweisen und ich bin so stolz auf mich, wieder jemanden zu einem sichereren Leben verholfen...

Kinners - schützt euch! ...kann doch nicht so schwer sein! Gemeinsam packen wir das!

Samstag, 26. Juli 2008

fuckable

was nuka bereits im februar gemacht hat, werde ich an dieser stelle für mich nachholen, nicht das hier noch einer auf die idee kommt "die dunkle seite" steht auf johnny depp ... My 5 most fuckable VIPs, geordnet nach dem von mir geschätzten alter, für zwei komm ich zu spät, eine ist nun auch nicht mehr die jüngste und bei einer wird man mir sagen "zu jung", aber alle fünf sind ... zucker ...






hab mir die mühe gemacht nachzuschauen: 1929, 1938, 1966, 1978, 1990 ... alles richtig gemacht ...

und zu nukas "Willst Du mich ins Bett kriegen? Zeig mir Dirty Dancing 2..." kann ich nur sagen: als wir uns das letzte mal gesehen haben, hat das nicht funktioniert ... und da amica wohl noch mit liest werde ich darauf auch nicht weiter eingehen ...

Mittwoch, 2. Juli 2008

Manieren? Freunde verlieren?

Ich weiß nicht, wie ich diesen Eintrag betiteln soll. Es geht im Allgemeinen um das Zerbrechen von Beziehungen, über die Zeit die danach kommt, über das Verhältnis von Ex-Partnern untereinander und im Speziellen natürlich wie immer um meine Erfahrungen und die meiner Freunde.
Gerade eben habe ich per ICQ eine ziemliche Abfuhr erhalten - von einem Exfreund. Er hätte keine Lust, mit mir über sein Privatleben zu tratschen. Klang am Anfang des Gesprächs noch gar nicht so. Muss ich mich jetzt über seine Unfreundlichkeit aufregen? Zur Vorgeschichte...
Wir waren eine sehr lange Zeit zusammen, seit wir beide Teenager waren. Wir haben zusammengewohnt, wir haben die Zukunft zusammen geplant, doch irgendwas war nicht richtig. Immer wieder kamen Zweifel an der Richtigkeit unseres Tuns. Meinungsverschiedenheiten, Streits, unvereinbare Differenzen. Und meinerseits immer wieder Verliebtheiten und Schwärmereien für andere Männer. Irgendwann wurde die Distanz so unüberbrückbar und der Versuch einer erneuten Beziehungsreparatur erschien so wenig sinnvoll, dass wir uns trennten. Ich ging - erleichtert, traurig und ängstlich - meinen Weg weiter. Er hingegen fiel in ein tiefes Loch. Weinte wochenlang und nahm unsere gemeinsamen Freunde in Beschlag. Ich fand das in Ordnung, schließlich ging es ihm schlecht. Nach einer Weile hatte er sich wieder aufgerappelt und wir konnten sachlich miteinander kommunizieren, wenn Dinge zu organisieren waren und lustigen Smalltalk halten, wenn es die sozialen Ereignisse erforderten. Ein gewisser boshafter Unterton schwang jedoch zumindest von seiner Seite her immernoch mit.
Dann ging ich eine neue, weitaus erfüllendere und glücklichere Beziehung ein. Als er es erfuhr, brach er in Tränen aus. Ein letztes Aufbäumen der alten Gefühle, nehme ich an. Danach entspannte sich die Lage und kurz danach hatte auch er wieder eine Freundin.
Mit dieser Freundin bin ich inzwischen selbst sehr gut befreundet. Wir sind uns sehr ähnlich (was sicherlich zu denken gibt) und mögen uns sehr. Die beiden hatten die Verabredung, dass sie mir keine intimen Details über ihn und ihre Beziehung erzählen sollte.
Durch die Freundschaft mit ihr sah ich auch ihn recht regelmäßig und wir verstanden uns sehr gut - bis auf ein paar spitze Anmerkungen von ihm hier und da.
Jetzt sind die beiden getrennt und aus ihren Erzählungen klingt durch, dass es ihm wieder nicht so gut geht - nicht so wie damals, aber es scheint ihn mitzunehmen. Ich habe mir Sorgen gemacht, habe seine beiden besten Freunde gebeten, ein Auge auf ihn zu haben und für ihn da zu sein. Dann eben sah ich ihn bei ICQ, sprach ihn an, wir unterhielten uns nett. Ich sprach die neusten Entwicklungen nicht an, fragte nur höflich nach, zu dem was er erzählte.
Dann plötzlich dieser Satz:

ich mag ja ein wenig angetrunken und redselig sein, aber zum tratschen mit dir über mein privatleben habe ich gerade irgendwie nicht so die lust
Hat er nach über 2,5 Jahren noch das Recht, mich so anzupflaumen? Sollte nicht die Entwicklung der letzten Zeit alte Wunden zumindest übertönt haben? Oder bekommt er den "Gerade-getrennt"-Bonus? Soll ich ihm die Aussage nachsehen und abwarten, was passiert? Oder sollte ich ihn endgültig abhaken und sämtliche Versuche in Richtung Freundschaft und evtl. Aufarbeitung vergessen? Man muss nicht mit jedem befreundet sein... Aber schade wäre es schon, irgendwie. Was meint ihr?

PS: Die beiden haben sich übrigens im Guten getrennt und stehen in ständigem freundschaftlichen Kontakt. Er möchte weiterhin gut mit ihr befreundet bleiben...

Mittwoch, 26. März 2008

Kulturschock

Eine gut funktionierende glückliche Beziehung scheint mir momentan die schwierigste und anspruchsvollste Aufgabe zu sein, der/die man sich stellen kann. Sicher ist es auch mit das Erfüllendste, was man im Leben erreichen kann (vielleicht neben Kindern und einer Selbstverwirklichung im Beruf?), aber dass so viel geistige Arbeit und Beschäftigung mit einem selbst und den eigenen Wünschen, Vorstellungen, Idealen und Fehlern damit verbunden ist, dass hat einem damals keiner gesagt, als man als Teenie in seinem Bett lag und davon träumte, dass da endlich der Andere wäre, der der einen immer versteht, immer zu einem hält und mit dem zusammen man die Welt erobern kann, weil man ja schließlich genau die gleichen Träume und Wünsche hat. Runde 10 Jahre später sieht es eher so aus, als wäre k(aum)eine Beziehung so, wie man es sich damals erdacht hat und als wäre das ständige Ausbalancieren von Gegensätzen die Hauptcharakteristik des Zweiseins (vor allem, wenn sich einer der beiden Partner gar nicht so sicher ist, ob er zwei sein will). Verkompliziert wird das Ganze nicht nur durch den leidigen Fernbeziehungsstatus, sondern auch durch die anhängenden Familien und die kulturellen und mentalen Unterschiede des jeweiligen Umfelds. Käme man aus zwei verschiedenen Ethnien, Kontinenten, Universen, wenigstens Altersgruppen, würde man wahrscheinlich toleranter damit umgehen und Schwierigkeiten erwarten und gar nicht versuchen wollen, alle Unterschiede zu nivellieren. "Der is halt so, das liegt an seiner Kultur." Schwierig wird es aber, wenn man nur knappe 20 Kilometer voneinander entfernt aufgewachsen ist, altersmäßig nur 15 Monate auseinander liegt, dieselbe Schule besucht hat, die selben Filme und die selbe Musik mag, zu großen Teilen die Interessen des jeweils Anderen teilt und trotzdem immer wieder darauf gestoßen wird, dass Welten zwischen einem selbst und dem Partner liegen. Was tun? Hilfe!

Dienstag, 12. Februar 2008

Fuckable

Seit Wochen schleiche ich um dieses Stöckchen herum, dass mir aufgrund seiner Überschrift für meinen Erstblog als zu gewagt erschien - immerhin liest da die halbe Welt mit, die mich auch noch persönlich kennt. Aber hier, hier ist das gut :)
Also, von den Tellerdreher und LittleWombat mitgenommen...:

My 5 most fuckable VIPs:

1.

























Gott... äh... Johnny Depp ;) An dieser Stelle sei angemerkt, dass er schon seit etwa 12 Jahren mein Lieblingsschauspieler ist, was also überhaupt nix mit dem Fluch-der-Karibik-Hype zu tun hat. (Trotzdem ist Captain Jack Sparrows natürlich unvergleichlich)

2.














Diego Luna als Javier Suarez... Willst Du mich ins Bett kriegen? Zeig mir Dirty Dancing 2...

3.























Ethan Hawke... Zumindest damals, inzwischen ist er etwas älter und etwas less fuckable geworden...

4.
























Tom Everett Scott, im Style seiner Rolle Guy Patterson. Fragt mich nicht wie, aber ich habe mich damals tatsächlich in eine Figur aus einem Film verliebt, nicht in den Schauspieler ;)

5.
Da er hier wegen Totseins wohl leider ausfallen muss:














Steigt er hier auf in die Top 5:






















Und wen's interessiert, hier noch 2 Frauen, mit denen ich es mir vorstellen könnte:











































Sagt das Ganze jetzt irgendwas über mich aus? Wie findet ihr meine Auswahl? Und wen würdet ihr nehmen?

Mittwoch, 30. Januar 2008

Ansichten sind Ansichten ...

...und manchmal ist es an der Zeit boniertes zu überdenken, aber auch in dem, was man sich zur Maxime gesetzt hat nach Beweisen für das zu suchen, was man da vermeintlich als das Richtige lebt.

Folgende Zeilen wirft eine - man möge mir meine Menschenverachtung nachsehen - religiöse Fundamentalistin in die Weiten des web2.0, in dem ihre Plattform noch nicht angekommen ist ...
Vorsicht beim Betrachten der Quelle: AUGENKREBS ... man sollte sich nicht schwach und unbehaglich fühlen, wie ich heut morgen ...

Liebe Jugendliche!

Viele junge Leute reden immer nur ueber das eine: Sex, Sex, Sex! Natuerlich ist das ein total schmutziges Thema, und ich entschuldige mich auch echt total dafuer, dass wir das hier ansprechen!

Aber man kann ja nicht immer drum herum reden, Friends! Wir muessen der total beunruhigenden Wahrheit ins Auge sehen: Viele Gleichaltrige haben Sex. Das finde ich total uebel, weil, die koennen ja nicht verheiraten sein!

Ist es irgendwie von gestern, wenn ich jetzt sage: Nur in der Ehe kann man so Sachen tun? Nein, ich finde nicht. Einige von meinen besten Freundinnen erzaehlen mir jeden Montag, was sie an total schlimmen Sachen am Wochenende erlebt haben. Ich will das echt nicht hoeren, aber die machen das extra!


[Quelle:http://www.rasputin.de/CF/Jugend/liebe.html]

Ja, Sex ist schmutzig! Was wäre Sex, wenn er nicht immer auch ein Stück weit anrüchiges vorallem aber verborgenes und phantasievolles in sich tragen würde? Und Ja verdammt noch mal, es ist eine "total beunruhigende Wahrheit", dass es tatsächlich Jugendliche geben soll, die sich ihren Phantasien hingeben und sie leben, ich kann nur hoffen, dass sie sich zu schützen wissen... Kurz um: "von gestern" trifft es ganz gut!
Ein Fakt den mir auch Vertreter aus dem vermeintlich selben Lager, selbstredend ohne dem Fundamentalismus, bestätigen wollen. So geschehen in einem Interview von jetzt.de, Ableger der Süddeutschen Zeitung, mit der Theologin Regina Ammicht Quinn, ihres Zeichens Professorin für Ethik am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen. Der im folgenden Frage genannte Kontext erklärt sich aus "[...] der Vordergrund meiner Arbeit ist nicht Sexualität, sondern die Frage nach dem guten und gelingenden Leben."


SZ: Was hat eine solche Frage nach Sexualität mit der Bibel zu tun?

Ammicht Quinn: Wir müssen uns hier immer in Erinnerung rufen, dass im Neuen Testament viel von Liebe die Rede ist und wenig von Sexualität. Jesus gibt keine Auskunft über das, was wir heute seine Sexualmoral nennen: Es gibt kein Herrenwort über oder gegen Homosexualität, Masturbation, Prostitution, vorehelichen Geschlechtsverkehr und so weiter. Was wir erkennen, ist beispielsweise Jesu Distanz zu etablierten Lebensformen und seine Unbefangenheit gegenüber Frauen, auch gegenüber "unreinen" und "sündigen" Frauen. Zentral ist die biblische Haltung zur Körperlichkeit, die den Körper mit all seinen Bedürfnissen und Bedürftigkeiten nicht mit Misstrauen betrachtet, sondern als Ort der Heilszusage Gottes.


[Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/418487]

Wenn man sich der richtigen Lesart bedient, also unverschlossen und tolerant sowohl die Themen Religion und Christentum, als auch die Sexualität im Allgemeinen betrachten kann, so kommt man schnell zu dem, meiner Meinung nach, richtigen Schluß, dass Sexualität, heterogener und homogener, selbst egogener Art, solang sie als Quelle der Kraft und Energie für Weltverbessertum dient, vorehelich, ehelich und natürlich auch nachehelich gewollt und ausdrücklich gewünscht ist. Und so trete ich nun, selbst bekennender Christ, an euch, verehrte Leserschaft, mit der Bitte: Schöpft Energie - verbessert die Welt!

Montag, 21. Januar 2008

Sex mit der Ex (4)

Meine Güte ist das eine Leere hier. Ich finde das kann nicht so bleiben und ich plauder auch mal ein wenig aus dem Nähkästchen ;)

Ja, auch bei mir ist Sex mit der Ex schon (öfters) vorgekommen. Immer mit der selben um genau zu sein. Sie war meistens in einer Beziehung mit vorrangig schlechtem Sex, ich selbst war Single (bis auf 1x).

Ich weiß nicht ob das für meine Qualitäten als Liebhaber spricht *g*

Die meiste Zeit ging es wohl von mir aus. Ich liebe es zu verführen und sehe es liebend gerne wenn sich die Frau nach einem leichten Widerstand (Es soll zumindest danach aussehen...verstehe jemand die Frauen...) total hingeben.

Es ist schwierig das jetzt zu beschreiben um noch einigermaßen Jugendfrei zu blieben *fg* Ich muss sagen ich bin ein Brustfetischist. Ob klein oder groß ist dabei zweitrangig (obwohl ich ein C-Körbchen schon bevorzuge ;) ). Daher war dies auch meine erste "Angriffsfläche".

Wenn Ihr (ja Ihr männlichen Leser hier) mal ehrlich seid: Könnt Ihr einem tiefen Auschnitt bei einer Frau mit der Ihr jemals im Bett wart und guten Sex hattet widerstehen? Ich auch nicht!

Da ich weiss das sich diese Frau nicht durch die Gegend vögelt und immer verhütet kann ich auch Sachen tun die ich damals schon gerne tat und auch jetzt noch gerne mache. Jedoch nur bei Ihr. Stichwort: Oralverkehr ;)

Leider Gottes ist Sie Ihrem jetzigen Freund (mittlerweile) treu und ich liege auf dem trockenen. Ok, nicht ganz, aber das ist eine andere Geschichte die ich bald auch hier veröffentlichen werde.

Die Geschichte meines ersten ONS oder: "The worst sex I've ever had"

@dds
Sag mir bitte ob ich die nächste Geschichte zensieren muss oder "frei Schnauze" schreiben kann *hehe*

Donnerstag, 20. Dezember 2007

sex mit dem - sex mit der - EX (3)

Die Rahmenbedingungen haben wir geschaffen, die Frage nach dem Warum? wurde hinlänglich beantwortet, man ist sich einig ...

... ab hier kann ich euch nur wenig helfen, durchstöbert einfach diesen Blog - hier und da finden sich Hinweise für guten, erfüllten Sex und auch Warnungen vor diversen Dingen ...

enjoy the party ... und danach?

Mittwoch, 19. Dezember 2007

sex mit dem - sex mit der - EX (2)

Man trifft sich, zu einem gemeinsamen Kaffee, man redet, "was ist bei dir grad so los?" "achja, alles ganz gut, aber..." ... so könnte er sein, der Beginn von guten SmdE. Aber WARUM denn nun eigentlich?

Kommen wir auf die Gefühlsaussage von gestern zurück: das "Sex immer auch mit Gefühl verbunden ist" kann wohl nur der abstreiten, der an mechanischer Stocherei einen Gefallen findet. Also ja, weitläufig verbreitet und zum bestätigen geeignet gilt: Sex + Gefühl ist ne gute Sache. Aber die Gefühlsdefinition, die sollte geklärt sein, auch für weitere Abhandlungen über SmdE.

"Es muß nicht immer Liebe sein!" - nicht jedes Gefühl beim Sex und/oder darauf vorbereitende hat etwas mit Liebe zu tun. Es reichen Vertrauen, Gefallen, Anziehung - visuelle, sexuelle, what ever. So wieder zu finden in den folgenden Worten, als Antwort auf meine Frage an eine Frau nach dem Warum? : "weil man den anderen immer noch attraktiv findet, aber nicht mehr sein leben mit ihm teilen will"

Attraktivität, also die visuelle Hingezogenheit ist eines jener Sex-möglich-machenden Gefühle, da hat sie in meinen Augen vollkommen recht. Aber etwas anderes läßt es auch durchscheinen: Wenn man sich zu sehr auf die erfüllende Beziehung, die mit Liebe getränkte, von Romantik durchsetzte, bidirektionale Fusion konzentriert, hat man kaum Möglichkeit, Sex ohne Verpflichtung - und das ist, was SmdE im wesentlichen sein soll - einzulassen. Auch ein One-Night-Stand, eine amoröse Affäre oder andere, nicht lebensnotwendige, aber bespaßende Aktivitäten bauen darauf auf, das man Willigkeit ohne Verpflichtungen oder Forderungen zulassen kann. Kritiker sprechen von Abgebrühtheit - ich spreche von maximaler Chancenauswertung.

Ein weiterer Grund für SmdE liegt in den möglicherweise bereits gesammelten, gemeinsamen, sexuellen Erfahrungen. (Möglicherweise weil: ich habs auch mal anders durchgezogen, allerdings ging es da nicht nur um SmdE... aber das gehört hier nicht hin) Also das Wissen, von den Hot-Spots, über das Wie? und das ganze drum herum. Entspannter kann Sex eigentlich nur in einer Beziehung sein, aber auch nur, weil man dann irgendwann gemeinsam "zu Bett geht", "die Nachtruhe verbringt". Davon ist bei SmdE abzuraten ...

Drei mögliche Gründe sollt ihr sein ...

"Sich fallen lassen können ... Erholung" las ich in einem Forum zum Thema.

Dienstag, 18. Dezember 2007

sex mit dem - sex mit der - EX (1)

Immer wieder ein gern kokettiertes Thema wenn man erfährt, dass einer seinen Partner früherer Zeiten wieder getroffen hat. Manchmal löst diese, eigentlich ironisch gemeinte Spitze ein betroffenes Schweigen aus. Die dunkle Seite kann dann nur wissend nicken und mit einem verstehenden Lächeln ausdrücken, dass diese Situation nichts widernatürliches hat. Doch, und irgendwo mußte dann doch ein Schatten zu entdecken sein, kommt es aber immer auf die Art der Beziehung, der Trennung, des angestrebten Nebeneinanders danach und vorallem auf die Gemütsverfassung aller Beteiligten an. Nun soll es hier vorerst um die fundamentalen Rahmenbedingungen gehen. Ganz davon ab, dass sich Fremdficken nicht ziehmt, also SmdE nicht stattfinden wird, kann und vorallem sollte, wenn einer der möglichen Protagonisten bereits wieder in einer Monogamen-Beziehung Zuflucht gefunden hat, gibt es für mich drei wichtige Punkte die es zu beachten gilt:

1. Warum/wie hat man sich getrennt?
Trennungsgründe gibt es viele, vernünftige, unvernünftige und aber auch aberwitzige, die beste Vorraussetzung für SmdE ist wohl die "aus Vernunft geborene Trennung", also jene, die anhand von Unterschieden oder nicht kompatiblen Eigenheiten, zu einer gegenseitigen Aufgabe des Liebesverhältnisses führte. Dabei geht man nicht im Streit auseinander und auch wird im höchst möglichen Maß angestrebt, dass nicht doch noch einer an der Beziehung hängt.

2. Wie hat man sich die Zukunft nach der Trennung vorgestellt?
"Lass uns Freunde bleiben" - für viele der lächerlichste Satz der Menschheitsgeschichte - für mich auch, aber nur weil man dies meiner Meinung nicht sagen sollte, denn es läßt verkrampfen, entweder es entwickelt sich ein entspanntes Miteinander oder nicht, ein Anrecht darauf hat keiner. Aber, so finde ich, ist jene entspannte Haltung von beiden notwendig um die Chance auf SmdE zu haben.

3. Hängt einer noch an dem was mal war?
Trotz der in 1. beschriebenen Vorsicht kann es dennoch dazu kommen, dass einer der Beteiligten noch an dem hängt, was einmal war. Finger weg! Beide! Ich meins nur gut - vertraut mir.

Alles graue Theorie, aber nicht zu verachten, wenn man sich nicht in noch größeres Unglück stürzen möchte, als es das Ende der Beziehung schon über einen gebracht hat. Aber jetzt mal Butter bei die Fische, die Rahmenbedingungen seien perfekt, man ist beiderseits Single, man versteht sich, man hat eigentlich nichts zu verlieren - außer die Freiheit - nach hinten bzw. vorn kann sowas immer losgehen ... aber dieses Risiko ist uns bewußt.

Warum also kann man nicht oder kann man SmdE haben? Die Frage nach dem warum haben sollen kam in einem Gespräch mit einer Frau auf, die meinte, dass dies nicht gehen würde, da Sex immer auch mit Gefühl verbunden ist...

Montag, 17. Dezember 2007

technische probleme

...demnächst geht es weiter...

...macht euch schon mal gedanken über "sex mit dem/der ex" und falls ihr lust und zeit habt, schickt diese gedanken an die.dunkle.seite [ät] gmail [dot] com

Mittwoch, 28. November 2007

"mehr power" oder "tiefer breiter lauter"

dds:
ach ja.... was macht der wagen? alles noch schick?
proll:
ne auseinander gerissen
proll:
wen du den corolla meinst (schwarz)
dds:
hast noch nen anderen?
proll:
wie außer meinen corolla oder was
dds:
ja, wenn der eine zerlegt ist...ohne fahrbaren untersatz biste doch nur halbes mensch
proll:
carina verkauft corolla dreitürer gekauft dort leistung zu schach motor gekauft und gerade beim einbauen neues auto ran golf 1 gekauft und jetzt nach drei monaten fast schon wieder verkauft
dds:
und ich fahr und fahr und fahr mit meinem wagen, mittlerweile im 6ten jahr und nahe der 200.000km ohne das gefühl zu haben, zu wenig leistung zu haben oder ihn aus anderen gründen irgendwie zu modifizieren ... bin ich verrückt?
proll:
ja
kann man aber kaum was machen
was´n für einen schönen wagen
dds:
polo 9n, 2/2002, 1.4, 75ps, 3-türer
proll:
past ein VR6 von VW mit 200 PS rein
dds:
und? wofür? ich fahr den wagen mit unter 6l/100km
proll:
öko
dds:
nein, nicht nur, auch sparfuchs
proll:
stehen aber die mädels drauf
dds:
das sowieso...aber frauen allein machen auch nicht glücklich
proll:
das sagst du mir
dds:
ja, damit du auch mal einen einblick bekommst :-D
proll:
ich habe schon den durchblick nicht nur nen einblick
dds:
woah, jetzt aber mal butter bei die fische ... verbaler schwanzvergleich - das mein wagen bei den frauen besser ankommt hatten wir ja schon
proll:
mach dich an der nächsten ampel plat
dds:
oho...angst
dds:
dafür halten meine reifen länger und ich kann von dem gesparten geld mit einer frau meiner wahl mal wieder essen gehen
proll:
reifen gibt es jedes jahr neue
dds:
nö, hab sommer und winterreifen und die halten min. zwei durchläufe...darüber hinaus fühlen sich frauen gern sicher und da ist davon brausen an der ampel wohl nicht dabei
proll:
wollen aber immer die ersten beim shoppen sein
dds:
aber eben auch da ankommen!
mit allen gliedmaßen
und ohne ins höschen gemacht zu haben
proll:
wer trägt schon höschen
hält nur auf
dds:
ja, vorallem blasenentzündungen und andere unangenehme krankheiten
proll:
musste halt die heizung im auto anmachen
dds:
und direkt im h&m parken
proll:
jep
dds:
ich seh schon, unser anspruch an frauen ist sehr unterschiedlich, was mich ein wenig beruhigt, nehm ich dir wenigstens keine weg
proll:
das ist beruhigend aber ich meine es gibt auch einen altrsunterschied
dds:
naja, die 15-jährigen mädels werd ich dir schon nicht wegschnappen, keine angst
proll:
muss ich auch passen
werde ich auch nich abschleppen müssen doch ein niveau und alter haben
dds:
niveau? nehm an, dein wagen ist tiefer gelegt?
proll:
tiefer breiter lauter
proll:
motorhaube muss ja in sackhöhe...
dds:
stimmt, bist ja nicht so groß
proll:
lacher
dds:
joah, stümmt, is mir gar nicht aufgefallen
proll:
nee, nee, schlimm, größe ist relativ
dds:
und niveau sieht nur von unten aus wie arroganz
proll:
ich sage nur wir sehen uns in #bekannter ort für autofahrertreffen# an der startlinie, würde sogar zwei zylinder abschalten das es nicht so schlimm für dich wird mir hinterher zufahren
dds:
och, weeßte, lass mal gut sein, der liter zu 1,39 ... ich glaub den setz ich lieber ein um z.b. einen schönen ausflug zu machen ...

Geschenkeleitfaden

Mittlerweile kann man sich ja dem Trubel und Jubel um Weihnachten nicht mehr verschließen, es ist bald Dezember, Advent, Vorweihnachtszeit und überall hört man Frauen darüber diskutieren was sie zu Weihnachten verschenken. Es ist also Zeit ein paar Abgründe auszuleuchten um einige davor zu bewahren in eben diese zu fallen.

Als Mann einer Frau...
Verschenke niemals primär Unterwäsche/Dessous/ähnliches!
Nicht nur, das man damit die Beschenkte zum Sexobjekt degradiert auch suggeriert man ihr, dass man über die gemeinsame Bettzeit hinaus nicht viel von der Beziehung hält. Es klingt drastisch? Es ist drastisch! (Mit primär ist gemeint, dass du durchaus Unterwäsche/Dessous/ähnliches verschenken kannst - vorrausgesetzt du stellst dich beim Kauf nicht hin und tätigst so Aussagen wie: "Naja, soooo eine Hand voll, oder mehr?!" denn das geht sowieso in die Hose - wenn es nicht das einzige oder alle anderen übertreffende Geschenk ist.)

Verschenke niemals Haushaltsgegenstände!
Außer du hast den expliziten Wunsch der zu Beschenkenden schriftlich! Das patriarchische Frauenbild ist im 21.Jh. üerholt, mittlerweile teilt man sich die Hausarbeit und schafft sich deswegen Gegenstände des alltäglichen Küchenbedarfs nicht mehr nur zu Weihnachten an.

Geh nie zu Douglas!
Außer du weißt, was du kaufen mußt, denn hier gilt ähnliches wie bei Haushaltsgegenständen und Dessous und ein interessanter Aspekt kommt noch dazu. Also der Reihe nach, Parfum/Kosmetika/ähnliches nur auf ausdrücklichen Wunsch. (schriftlich! mit genauer Typ-Bezeichnung) Die Typ-Bezeichnung ist wichtig um sich nicht zu Sätzen wie "So Blümchen-Duft ...vielleicht..." hinreißen zu lassen. Und das dritte, neue, andere: Möchtest du, dass dir irgendwann mal jemand so sagt, dass er dich nicht riechen kann? Und der Gutschein ist ein alter Hut - Gutscheine gehören verboten!

Alle technischen Geräte die dir gefallen/praktisch erscheinen sind tabu
Du sollst nicht dich, sondern sie beschenken!

Als Frau einem Mann...
Such was mit nem Kabel dran...
...ohne Kommentar...

Such was, was ein Batteriefach hat...
dito

Ok, Ok, ich geb es zu, es sind die klassischen Vorurteile, aber meistens freut Mann sich ja dann doch, wenn es sich bewegt oder rappelt oder leuchtet oder Krach macht oder oder oder... Aber vielleicht können ja die Frauen mal darstellen und klarstellen, was als Geschenk an Männer gar nicht geht?!

Donnerstag, 22. November 2007

blogroll: was anderes

heute: m.




...die inhalte sind: kryptisch, anders, zum verzweifeln, zum verzweifelten nachdenken, darüber! über alles, über jeden und doch immer und nie dagegen... einer jener blogs, die ich lese, weil er eine ständige und stetige entwicklung erfährt, die sich nicht an grafiken, styles oder überhaupt der optik orientiert, sondern an den inhalten und die inhalte sind: kryptisch, anders, zum verzweifeln, zum verzweifelten nachdenken, darüber! über alles...

Dienstag, 20. November 2007

dem bildungsauftrag nachkommend

Hier wird viel über Sex im Allgemeinen geschrieben und Sex kann man vielerorts und eigentlich jederzeit haben und deswegen müssen wir uns eben auch der Verantwortung die damit verbunden ist hingeben und wie Amica meint, vor allem stellen. Dabei soll es nicht nur um die Empfängnisverhütung gehen, die wie ich finde durch die Pille viel zu sehr in den Verantwortungsbereich von Frauen geschoben wurde - wenn ich könnte, würd ich auch etwas dazu tun, also wenn es um den Geschlechtsverkehr, gewollt, ohne Kondom geht, die Empfängnis eines doch so sehr gewünschten Nachwuchses zu verhindern.
Aber jetzt soll dann doch in erster Linie von der Lümmeltüte, dem Präservativ, dem Pariser, dem Kondom berichtet werden. Anlässlich der Veröffentlichungen der aktuellen HIV-Statistiken, die, wenn man einiges an Optimismus in sich trägt, durchaus eine positive Entwicklung zu verbuchen haben, hatte ich reflektiert, wann und wie jener Gummiüberzug in meinem Dasein als Mann Präsenz fand.
Die ersten Kontakte waren eher befremdlich, abstoßend, von erregend so weit entfernt wie es das Tote Meer vom Titicaca-See ist. Wollte mir damals eine Latex-Allergie einreden, einfach um mich davor zu drücken einen Gummiüberzug spüren zu müssen. Dabei, und das kann ich nun, viele ungezählte Monde später, mit Gewissheit behaupten, spürt man ihn kaum bis gar nicht. Dann gab es jene Zeit, ich war wohl 17, als ich mich einem HIV-Test unterzog, eine schreckliche Erfahrung beim ersten Mal. Frag mich gerade ob ich allein da war - evtl. Beteiligte bitte melden. Die zwei Wochen danach waren der Horror, Ungewissheit kann moralisch zersetzen, da träumt der Papst mit seinen Drohungen von Sodom und Gomorrha von. Seitdem bin ich quasi, wie der Volksmund es ausdrücken würde, geheilt...
Und eigentlich sollte gelten: So lang kein eindeutig negatives (also positives - verkehrte Welt in der Medizin) Testergebnis vorliegt, nur mit Gummi! Sicher, in einer sich anbahnenden, den Andeutungen zu Folge längerwährenden Beziehungen auf ein Testergebnis zu beharren ist hart, aber bei zuvielen Ungereimtheiten beim Partnerwechsel nur berechtigt, das sollte jeder verstehen!
Gib Aids keine Chance! - Schütze dich und andere! ...und wenn du dir unsicher bist, mach den Test! Er tut nicht weh und deine Freunde helfen dir sicher die Zeit bis zum Ergebnis zu überstehen!

Donnerstag, 15. November 2007

Triumph

Die Demokratie hat gesiegt, die Frauen haben das Sagen - na gut, auch ein Sagen, aber mal ehrlich Mädels...., ne? *g* (keine Sorge, dds, das war nur Spaß!) - wir dürfen jetzt hier mitspielen und ich bin die erste die das offiziell tut.

Genug des Überschwanges, lasst uns zurück in die vertraute dunkle Atmosphären tauchen, ich lege mir ein wenig Verruchtheit über die Stimme und schau mich in meinen Gedankengängen um nach etwas, dass mit Sex zu tun hat... *such*

OK, da ist es.

Eigentlich kein Wunder, dass ich so lange wühlen musste, denn Sex ist für mich nicht unbedingt allgegenwärtig. Ich denke nicht sofort an Sex, wenn ich ein hübsches Wesen sehe, ich grübele nicht den ganzen Tag über meine Performance oder irgendwelche Fantasien nach... Sex passiert in meinem Kopf (und allem, was mit dranhängt) vorrangig dann, wenn mein Freund anwesend ist (leider viel zu selten!) und wir gerade im Bett liegen (oder so...)... Und ansonsten vielleicht wenn ich etwas im Fernsehen sehe oder in einem Buch lese, was mich anmacht. Aber so gänzlich unmotiviert? Nee! Insofern kommt es dann auch vor, dass ich wochenlang gänzlich ohne Sex auskomme, ohne mich deswegen zu grämen oder selbst Hand anzulegen... Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel und da ich eine Leseratte bin kommen mir entsprechende Lesebeispiele schon unter die Nase ;) Aber halt nicht stets und ständig und oft genug auch mal 2-3 Wochen gar nicht.
Wenn ich mich in der Blogosphäre so umschaue, dann gehöre ich scheinbar zu einer Minderheit... Oder? Die Meinung der anwesenden Damen würde mich interessieren!

so, die umfrage ist beendet

trotz kläglicher beteiligung ist das ergebnis eindeutig...90% der abstimmenden bloglesegemeinschaft ist dafür, dass die dunkle seite ihre ländereien auf der anonymen seite der blogosphäre auch mit schlitzpissern teilt. und was mach ich da jetzt draus? nun, formlose bewerbungen um einen platz an der seite von rabenfeder und mir einfach an die.dunkle.seite [klammeraffe] gmail [punkt] com und unter umständen wird auch dir, liebe schlitzpisserin und auch dir, schwanzträger, die möglichkeit gewährt, hier deine erfahrungen mit frauen und männern, beziehungen, streit, masturbation, sex, vulven, schwänzen und so weiter und sofort zu veröffentlichen.

(obengenannte mail-adresse ist nur dem admin, also mir, zugänglich und ich schwöre kein sterbenswort über die identität irgendeines schreibers preiszugeben)

versteh ich nicht...

...heut mal wieder: männer!

von einem freund angelogen zu werden ist hart, vom besten freund nur die hälfte der wahrheit zu erfahren ist härter... gerade weil er doch jener beste freund ist, den es für mein so sehr bedarf, wie den kaffee im büro und eben weil unsere freundschaft doch auch und immer schon ein höchstmaß an vertrauen vorraussetzt, fühle ich mich bei dem teilsatz "bekannte aus der schulzeit" mehr als nur verarscht...
könnt ihr nicht nachvollziehen? ganz einfach, es ging um die aktivitäten, die er am abend so vollbracht hat. nahm sich die zeit, ein computerproblem zu lösen. für eine "bekannte aus der schulzeit" - seine ex-freundin... ich kenn sie gut, mag sie, schätze ihre meinung und stehe deshalb in regem kontakt und weiß daher, dass sie jene, computerproblemhabende "bekannte" ist...
es ist nicht der umstand, dass sie sich sehen, nein, ganz und gar nicht! das kann ich nur unterstützen, gut finden, als gute idee der weltöffentlichkeit präsentieren. es ist gut sich zu sehen, sich zu unterhalten, sich nicht aus den augen zu verlieren ... ich kenn das, bei mir kam damals dann noch die nonverbale nähe dazu - ich bereue nichts! und kann es gefestigten charakteren nur immer wieder sagen: "wenn man sich oder den anderen dabei nicht hinters licht führt, ist das legitim und gut für beide seiten" ... den weg zurück in die beziehung über die körperliche komponente gibt es sowieso so selten, dass die gefahr dafür recht gering ist... man muß sich nur einig sein...
wie gesagt, es ist nicht jener umstand, es ist vielmehr der, dass er mir etwas vorenthält, was neben "interessant zu wissen" ein ganz großes stück "er" ist und vertrauen in einer freundschaft fängt für mich bei einem selber und der sicht auf sich an ... soll heißen, wenn er mir sagt, er hätte einer "bekannten" geholfen, dann glaubt er auch selbst, es sei nur eine bekannte und verleugnet vor mir und schließlich auch vor sich die gemeinsame zeit mit ihr...und das tut weh! beides!

Sonntag, 11. November 2007

eindeutige angebote

Während Rabenfeder sich über fehlende Möglichkeiten für den Koitus beschwert, sie quasi nicht bekommt, möchte ich anmerken, dass es als gestandener Mann nicht immer leicht, meist aber besser, wenn nicht gar notwendig ist, ein offensichtliches Angebot auszuschlagen. Die Frage allerdings lautet: Wie kommt es zu solchen Angeboten?

Nun, da ich in einer Beziehung stecke, strahle ich sehr häufig eine überlegene Zufriedenheit aus. Zufriedenheit ist sexy, ich schwör. Darüber hinaus scheinen Frauen es Männern anzusehen, dass da eine andere den Finger drauf hat und das gibt der Begehrtheitsbewertung noch einen zusätzlichen Schub. So kommt es dann, dass man von Frauen die man schon lange kennt, aber auch von gerade kennengelernten offensichtliche und auch offensichtlich versteckte Andeutungen an den Kopf geschmettert bekommt.

Was lernen wir daraus? Das übliche, das was in meinen Augen schon immer wichtig bei der (Kopulations)Partnersuche ist:

"Sei locker!"

Das übliche Verkrampfen des Suchenden, der flimmernde Blick des Sehnenden, das schreckt ab. Interessant ist der, der mit sich selber im Reinen ist, der zufrieden durchs Leben geht und nicht nach Außen darstellt, dass er auf der permanenten Suche ist. Nach außen gekehrtes Glück ist ein Garant für neue Bekanntschaften.